Maria

Maria
Gedanken zu Maria Namen

Maria Dom zu Eichstätt © A. Wolf

Maria
Dom zu Eichstätt
© A. Wolf

Ein Gewitter zieht auf, der Hund muß raus, also los. Zwischen einigen alten Höfen hindurch den kurzen Weg bis zum Feldkreuz und wieder zurück.
Die Apfelbäume tragen schwer, die Wiesen sind akurat gemäht, der Hund schnürt eleganter als sonst am Wiesenrand entlang. Unter der heraufziehenden Dunkelheit wirken Häuser und Gärten so hell, die Farben der Blumen so frisch und es riecht ein bißchen nach Herbst.

Im Gehen der Rosenkranz – die Einleitung, auf die ich mich immer freue: vermehre, stärke, entzünde o Herr! Und dann der Name -
M A R I A…

Heute bleibe ich hängen am Klang und ich höre José Carreras, wie er singt:

The most beautiful sound I ever heard:
Maria, Maria, Maria, Maria . .
All the beautiful sounds of the world in a single word . . .
Maria!
Say it loud and there’s music playing,
Say it soft and it’s almost like praying.

Und ich sage es laut in die grünen Wiesen hinein…
Maria, wie tröstlich das klingt, es gibt eine Hand, die Knoten entschlingt…
(Weiger, Maria Knotenlöserin)

Beschwingt gehe ich weiter, am Feldkreuz hat jemand Blumen gepflanzt, heute brauche ich nicht gießen…der uns das Reich Gottes verkündet hat…der erste Donner und ich gehe wieder auf das alte Dorf zu…Maria…größere Schritte, der Hund geht bei Fuß…hört er meine Worte und fühlt sich gerufen…Maria…die ersten Tropfen fallen sanft, in den Häusern gehen die Lichter an…zum Kirchturm hin verneige ich mich leicht…Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist…das Zelt für IHN im Mittelpunkt des Dorfes…Maria…beschütze das Dorf und segne die Ernte…der auf dem Berg verklärt worden ist…und dann bin ich zuhause.

Ein Anruf nach Hause

Ein Anruf nach Hause
James Foley zu Ehren

Seit Monaten verfolgen wir die unsagbaren Grausamkeiten und barbarischen Terrorakte der sunnitischen ISIS – Terroristen im Nahen Osten, in Syrien, im Irak und Gott weiß, wo sonst noch. Bei uns im Westen geht das Leiden der Opfer vor Ort im gefühllosen Alltagsgrau von Nachrichtensendungen unter.
Fünf Millionen Mitbürger sunnitischen Glaubens in Deutschland (mehrheitlich Türken) halten ihr Maul und distanzieren sich NICHT vom barbarischen Wüten, das im Namen ihrer Religion geschieht!
Mittlerweile ersterben in mir die letzten Reste von Sympathie für den Islam als kulturbildender Religion und monotheistischer Glaubensgemeinschaft. Was mir Sufi – Gelehrte und arabische Dichter abgenötigt hatten, was ich immer hoch gehalten habe … es wird mir gleichgültig.

James Foley †

James Foley †

Heute nun die Nachricht von der Hinrichtung des US – amerikanischen Journalisten James Foley (40), der seit zwei Jahren von der IS in Syrien als Geisel gefangen gehalten wurde. Bereits 2011 war er für sechs Wochen in Lybien in Gefangenschaft bei Gaddafi – Schergen. Was er dort erlebt hat, schreibt er den Freunden an seiner “Alma Mater”, der katholischen Marquette Universität in Milwaukee, Wisconsin: Weiterlesen

Gott braucht einen freien Menschen

Gott brauchte einen freien Menschen
zum Hochfest Mariae Aufnahme in den Himmel

„Gott macht uns klar, dass er der gute Vater ist. Und wie macht er das? Dadurch, dass er seinen Sohn Mensch werden lässt. An diesem konkreten Menschen Jesus können wir kapieren, was Gott eigentlich meint. Er will Menschen, die frei sind, weil sie sich als Kinder eines guten Vaters immer geborgen wissen.“

„Er braucht eine Frau, eine Mutter, die seinen Sohn als Mensch zur Welt bringt. Das ist die Jungfrau Maria, die wir mit dieser Vesper heute Abend ehren. Sie war ganz frei. In ihrer Freiheit hat sie Ja gesagt. Sie hat für immer das Gute getan. So hat sie Gott und den Menschen gedient. Sie hat so Gott und den Menschen gedient. Halten wir uns ihr Beispiel vor Augen, wenn wir wissen wollen, was Gott von uns als seinen Kindern eigentlich erwartet.“ Weiterlesen

Zeitgeistballast abwerfen

Zeitgeistballast abwerfen

nikolausflueMein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir,
was mich hindert zu dir.

Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir,
was mich fördert zu dir.

Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir
und gib mich ganz zu eigen dir.

(Bruder Klaus von Flüeli)
und

Jesus Dir leb’ ich,
Jesus Dir sterb’ ich,
Jesus Dein bin ich tot und lebendig.

Zwei Gebete von großer Kraft und Schönheit hat das 19. Jahrhundert mit einem Wortschwall überzogen, den ein Bloggerkollege dokumentiert. Weiterlesen

Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire!

Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire!
Von der Trennung der Gemeinde in Gottesdienste nach Altersgruppen

kinder_kirche_farbigIm Sonntagsgottesdienst fehlen die Kinder! Fehlen sie nur, weil immer weniger Familien sich am Sonntag mit einem Gottesdienst “das Wochenende verderben wollen” oder werden sie etwa künstlich oder besser mutwillig ferngehalten?

Immer, wenn ich in fremden Gemeinden zur Heiligen Messe gehe, setze ich mich in die erste Reihe hinter den “Kinderbänken”. In alten Kirchenstühlen gibt es sie noch: drei bis sechs Reihen auf beiden Seiten nur für Kinder. Meistens sind sie leer. Und jedes einzelne Mal tut es weh. Und ich frage mich, wie die wenigen Kinder, die bei ihren Eltern irgendwo unter “ferner liefen” sitzen, ohne Gleichaltrige eingekeilt zwischen “Beobachtern”, sich wohl fühlen mögen – die Sicht versperrt, bei jeder Selbstvergessenheit gemaßregelt von um ihr Image besorgten Eltern. Allerdings ist der Platz unter lauter Erwachsenen immerhin ein Platz in der zur Eucharistiefeier versammelten Gemeinde. Von dieser Gemeinschaft werden Kinder nämlich immer häufiger ausgeschlossen. Weiterlesen

Herz Jesu meine Freude

Herz Jesu meine Freude

Herz_Jesu_14“Im Licht der heiligen Schrift meint der Ausdruck „Herz Jesu“ das ganze Geheimnis Jesu Christi selbst, die Gesamtheit seines Wesens, seine Person in ihrem tieferen und wesentlichen Kern:
Sohn Gottes,
ungeschaffene Weisheit,
unendliche Liebe,
Ursprung der Erlösung und
Heiligung der ganzen Menschheit.
Das „Herz Jesu“ ist Christus, das fleischgewordene Wort und der Erlöser, vertrauter Beschützer, voll des Geistes, mit endloser gottmenschlicher Liebe zum Vater und zu den Menschen, seinen Brüdern und Schwestern.” Weiterlesen

Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat

Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat

© fotolia

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Diese Wahrheit beten wir im “Glorreichen Rosenkranz”. Die biblischen Bezüge sind
Apg 2,1-4: 1 Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. 2 Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. 3 Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. 4 Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. Weiterlesen

Rosenkranz am Fest der Heiligsten Dreieinigkeit

Rosenkranz am Fest der Heiligsten Dreieinigkeit

Dreieinigkeit St. Sebastian, Neuhausen/Enz um 1600

Dreieinigkeit
St. Sebastian, Neuhausen/Enz
um 1600

Gesätze zum Fest der Heiligsten Dreieinigkeit

1. Jesus, der am Herzen des Vaters war
2. Jesus, der uns von Gott, dem Lebendigen, spricht
3. Jesus, der das Feuer auf Erden entfacht
4. Jesus, der uns sendet den Heiligen Geist
5. Jesus, der uns ewige Wohnung gibt Weiterlesen