Zeitgeistballast abwerfen

Zeitgeistballast abwerfen

nikolausflueMein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir,
was mich hindert zu dir.

Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir,
was mich fördert zu dir.

Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir
und gib mich ganz zu eigen dir.

(Bruder Klaus von Flüeli)
und

Jesus Dir leb’ ich,
Jesus Dir sterb’ ich,
Jesus Dein bin ich tot und lebendig.

Zwei Gebete von großer Kraft und Schönheit hat das 19. Jahrhundert mit einem Wortschwall überzogen, den ein Bloggerkollege dokumentiert.

Altes Gebet nach der hl. Kommunion
O Du mein allerliebster Herr Jesus Christus, ich bitte Dich, nimm von mir hinweg, was mich scheidet von Dir.
O Du mein allerliebster Herr Jesus Christus, ich bitte Dich, gib mir alles, was mich führet zu Dir.
O Du meine einzige Hoffnung und Trost, Herr Jesus Christus, ich bitte Dich herzlich, nimm mich mir selbst, auch der Welt und dem Satan samt seinen Eingebungen, Rat und Tat, und gib mich ganz Dir zu eigen, dass ich immer und ewig bei Dir verbleibe.
O Du allerliebster Herr Jesus Christus, Dir lebe ich.
O Du meine einzige Hoffnung, Dir sterbe ich.
O Du mein einziger Trost und Schatz, Herr Jesus Christus, Dein bin ich tot und lebendig. Amen.
aus: Herr, den du liebst, der ist krank! Ein Kranken- und Trostbuch für katholische Familien, besonders aber zum Gebrauche für Seelsorger,
von Dr. Franz Oettinger, Herder, 1904, S. 168

Was hat dieses schwarmgeistige, von Kitsch und Geschmacklosigkeiten durchsetzte “fin de siecle” im wilhelminischen Deutschland nicht alles an Unsäglichkeiten über die katholische Frömmigkeit gebreitet. Im Historismus war alles “Neo” und nichts war echt und hatte Klasse. Worttünche, die hysterisch eingeschnürten Frauenbusen Seufzer religiöser Ergriffenheit entlocken sollte.
Wie man echte Kunst mit Minderwertigem übermalte, das dem Zeitgeschmack entsprach; wie man Kirchenarchitektur und – inventar durch bürgerliche Größenphantasien und Schreinergotik ersetzte, so ging das (klein-) bürgerliche Jahrhundert auch mit der Sprache von Gott um.
Wie gut, daß dieser Zeitgeistballast, dieses ganz und gar Fremde, aus katholischem Gebetsleben verschwunden ist. Nie mehr zurück in dieses Pathos, diese Künstlichkeit, wo jeder offene Raum mit Wortgeräusch zugenagelt wurde.
Wer heute die Oberflächlichkeit und Großmannssucht, den Hedonismus der Zeitgenossen beklagt, der sollte die Parallelen sehen und den Ausgang bedenken zum 100. Jahrgedächtnis der Katastrophe von 1914.

Teresita_wichtigstes_BildWalter Nigg schreibt so treffend über Theresia von Lisieux:
“Man steht vor dem Bild eines Menschen, der eindrücklich beweist, dass, wie unfruchtbar und öde auch immer eine Zeitepoche sein mag, der in ihr lebende Mensch stets zum Ewigen durchbrechen kann. In jeder Geschichtsperiode besteht die Möglichkeit, der Aufforderung des Angelus Silesius nachzukommen: Mensch werde wesentlich! Nie ist ein Christ durch den Leerlauf seiner Zeit entschuldigt, denn auch im oberflächlichsten Jahrhundert kann er im Göttlichen verwurzelt sein.”

Auch wir haben keine Entschuldigung…

Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire!

Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire!
Von der Trennung der Gemeinde in Gottesdienste nach Altersgruppen

kinder_kirche_farbigIm Sonntagsgottesdienst fehlen die Kinder! Fehlen sie nur, weil immer weniger Familien sich am Sonntag mit einem Gottesdienst “das Wochenende verderben wollen” oder werden sie etwa künstlich oder besser mutwillig ferngehalten?

Immer, wenn ich in fremden Gemeinden zur Heiligen Messe gehe, setze ich mich in die erste Reihe hinter den “Kinderbänken”. In alten Kirchenstühlen gibt es sie noch: drei bis sechs Reihen auf beiden Seiten nur für Kinder. Meistens sind sie leer. Und jedes einzelne Mal tut es weh. Und ich frage mich, wie die wenigen Kinder, die bei ihren Eltern irgendwo unter “ferner liefen” sitzen, ohne Gleichaltrige eingekeilt zwischen “Beobachtern”, sich wohl fühlen mögen – die Sicht versperrt, bei jeder Selbstvergessenheit gemaßregelt von um ihr Image besorgten Eltern. Allerdings ist der Platz unter lauter Erwachsenen immerhin ein Platz in der zur Eucharistiefeier versammelten Gemeinde. Von dieser Gemeinschaft werden Kinder nämlich immer häufiger ausgeschlossen.

Kindergottesdienst-am-Pfarrfest-in-Hopfen-am-See_referenceWie ist das eigentlich gekommen, mit den scheinbar “kindgerechten” Kindergottesdiensten parallel zur Heiligen Messe der Erwachsenen? In Kindergärten, Unterkirchen und Gemeindezentren? Wie konnte flächendeckend geschehen, daß junge Kinder nur noch in den Genuß von didaktischen Vorlagen “Kindergottesdienst” unter Anleitung (meist weiblicher) Fachpersonen und ehrenamtlichen Laien kommen?
Wie kommt es, daß Kinder zunehmend nicht mehr den Kultus der Katholischen Kirche, die Liturgiefeier, die Feste im Jahreskreis, erleben dürfen?

Um zu beschreiben, wie ich das bewerte und warum ich das verheerend finde, muß ich persönlich werden und von meinen (sehr lebendigen) Kindheitserfahrungen schreiben.
Ich hatte das Glück, in einer Generation aufzuwachsen, in der es nichts so zahlreich gab wie -
Kinder.
(Bei meinem Übergang ins Gymnasium 1972 waren wir (in einem der drei Gymnasien einer saarländischen Kleinstadt) fünf Klassen à 40 Kinder.)
Obwohl in der Diaspora aufgewachsen, waren wir 2- 3 Reihen Kinder in der Kirche. Ich kann nicht behaupten, daß wir besonders brav oder wohlerzogen waren, und doch hielten die Erwachsenen uns “Lümmel” in den ersten Bänken aus. Sobald man “kindergartenreif” war, also mit 3 – 4 Jahren, saß man bei den Kindern. Gewöhnlich bei älteren Geschwistern.
Die Kleinsten saßen nach Eingewöhnung in der ersten Bank, mit zunehmendem Alter rückte man nach hinten, was als Ehre erlebt wurde. Vierte Bank war schon für die Großen.
Jeder hatte so seine Marotten: ich stellte mich immer auf die Fußbank (um größer zu sein) und wippte hin und her, bis an die Grenze des Gleichgewichts und wie man sich denken kann, verlor ich es auch. Meine Freundin sortierte ihre Gesangbuchbilder, was immer zur Folge hatte, daß Buch oder Bilder herunterfielen und wir zu mehreren unter der Bank verschwanden, um danach zu angeln. Hatte man unter der Woche Krach mit jemandem, fiel auch mal ein Buch “versehentlich” runter. Bei den Jungs drüben ging’,s auch immer munter zu (da wurden Quartettkarten gezeigt oder Pannini getauscht…).

Das Schlimmste, was passieren konnte, war, daß des Pfarrers Schwester sich zwischen uns setzte, wenn zu viel gekichert wurde oder daß der Pfarrer sich unterbrach, wild schaute und sagte “Finger auf den Mund”. Ganz selten kam mal eine Mutter und holte eines von den Kleinen zu sich auf den Schoß. Da wir auch samstags Schule hatten, war es ganz natürlich, “die Anderen” sonntags in der Kirche zu treffen. Mit Eltern im Auto heimfahren, war irgendwie peinlich: man wollte, wie sonst, zu Fuß oder mit Fahrrad nach Hause und mit den Mitschülern palavern, noch an der Pferdekoppel vorbei, oder sehen, was nachmittags im Kino kam.
Kurzum, wir waren sicher eine Herausforderung für die Andacht der Erwachsenen, aber man hat uns ertragen und als vollkommene Glieder der Gemeinde groß werden lassen.

Das Großartige daran war, das man weitgehend frei über viele Jahre die Liturgie erlebte, in sich aufsaugte und nach Alter und Reife mehr und mehr verstehen konnte, was da geschah. Der Pfarrer predigte frei und fesselnd – das war eine Schau, auch wenn man als Kind nicht so genau wusste, was er wollte.
Ich werde nie vergessen, wie sich eines Tages der Nebel um den immer gleichen unverständlich gemurmelten “Sprechsalat” am Ende des Hochgebets plötzlich hob zu dem sinnvollen und überraschend einleuchtenden Satz: “Durch Ihn und mit Ihm und in Ihm ist Dir Gott allmächtiger Vater alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit”. Ich kam mir vor wie jemand, der eine Geheimschrift entziffern konnte.

Auch die Sache mit den Krümeln war hochspannend: der Pfarrer schärfte uns im Kommunionunterricht ein, daß in jedem noch so winzigen Krümelchen der Hostie “der ganze Jesus” drin steckt und wir deshalb wie die Luchse drauf achten müssen, daß nichts auf den Boden fällt. Und wenn es doch passierte, müsse er sich hinknien und das Krümelchen suchen und es auflecken. Wow, das wollte natürlich niemand verursachen…Das “zur Kommunion gehen dürfen” war wie eine Einweihung, eine sehr große Ehre im Kontrast zum vorherigen “in der Bank bleiben müssen”.
Zusammen mit Beichte (und Beichtbammel) war klar, daß es sich um eine SEHR große Sache handelte – lange bevor sie wirklich begriffen wurde. Unbedrängt und selbstverständlich konnte man entdecken und in all diese Geheimnisse hineinwachsen. Unter all den geltenden Konventionen und der “undurchdringlichen” Grenze zur Erwachsenenwelt waren wir ganz schön frei und vor allem unbeobachtet.

Die Bedingungen sind nicht mehr so, wie in meiner Kindheit.

kigo4Aber wieso werden Kinder heute in Parallelveranstaltungen vom Gottesdienst der Erwachsenen ferngehalten? Wieso werden sie um willkürlich gestaltete Mittelpunkte herum gruppiert und mit “kindgemäßen” religionspädagogischen Konzepten konfrontiert, statt mit liturgischen Vollzügen in liturgischen Räumen voller liturgischer Kunst und Musik? Warum dürfen sie nicht mehr jahrelang in Ruhe schauen, lauschen, erleben, enträtseln?
DSC_4573Warum dürfen sie nicht in ihrem Tempo, mit ihren kindlichen Assoziationen aufnehmen, was in Wort und Zeichen für sich selbst spricht?

Ich empfinde das als eine ganz unerhörte Enteignung, ja regelrecht eine Beraubung des Kindes. Und wenn ich mir die Bilder im Netz so anschaue, dann frage ich mich, welcher Kultus soll sich da einprägen? Welcher Ritus ist das und wer wird da verehrt und gefeiert um die bunten Tücher mit Kerze, im Kreis herumsitzend?
Mag das alles gut gemeint sein, spiegelt es doch nur die vollkommene Desorientiertheit der Erwachsenen, wo es um kindliche Entwicklung und kindliche Grundbedürfnisse geht.

Zeiterscheinungen sind das, das Ende der Kindheit:
- Kinder sind im Allgemeinen “überbetreut”, zu sehr überwacht und von den Experimenten
ihrer Erzieher (ich sag’s mal zurückhaltend) überstrapaziert, sobald ein Kind in die Nähe von Erwachsenen kommt, gerät es unweigerlich in den grellen Lichtkegel der vollen Aufmerksamkeit und Bemühtheit;
- Phantasie, Neugier und vor allem das spirituelle Erleben von Kindern werden zu stark gelenkt
(im Sinne von Ideologien) in ihrer Eigenständigkeit gar nicht zur Kenntnis genommen und in die Erwachsenenwelt “gezerrt”;
- Kinder können kaum noch ihr Aufwachsen im Wechsel von “klein sein – groß sein” erleben,
oft sind sie schon in ihren Familien (Einzelkinder, “Patchwork” – Kinder, Kinder mit getrennt
lebenden Eltern, Kinder von Alleinerziehenden etc.) in Sonderrollen gedrängt, können nicht
altersgemäß Kind sein;
- Kinder können sich nicht im Kindsein ausruhen, sie werden mit Augenhöhe und Gleichberechtigung traktiert, weil Erwachsene sich weigern, die Großen zu sein, Autorität und Sicherheit zu gewähren; Kinder haben ihr Alleinstellungsmerkmal “klein, wild und unerzogen” an erwachsene Ewigjugendliche verloren;
- Erwachsene verhalten sich zu Kindern wie “Entertainer”, Kumpels und Zeitmanager.
- Selbst die letzte Bastion des “Erwachsenseins”, die Sexualität wird erbarmungslos ins Kinderhirn gehämmert, neuerdings per staatlicher “Kultushoheit”. Was noch vor wenigen Jahren als Mißbrauch verstanden worden wäre, steht jetzt in Lehrplänen und heißt “Aufklärung”.

Schillers Ruf aus Don Carlos, “Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire” erlangt da ganz neuen Sinn. Wo ist noch Gedanken- und Erlebnisfreiheit für Kinder und Jugendliche? Wo gibt es noch Räume, die nicht erlebnispädagogisch oder marketingstrategisch “durchseucht” sind?

Kindergottesdienst-amn-Pfarrfest-in-Hopfen-am-See_referenceUnd muß das wirklich sein, daß wir den letzten Raum der Freiheit, das Seindürfen in der unveränderlichen Form, die vollkommene Freiheit des Geistes im Erleben der Liturgie auch noch rauben und Moden und Geschmack unterwerfen? Ist die Eingebung des “Kindergottesdienstteams” wirklich dem uralten “Spiel vor Gott”, der Liturgie überlegen? Sind wir Erwachsenen der Liturgie so entfremdet, daß wir unsere “Eigenmarken” für einen adäquaten Ersatz für den Kultus der Katholischen Kirche halten?
Fühlen sich Kinder und Jugendliche wirklich FREI, wenn sie vor aller Augen und zur Freude der Erwachsenen um den Altar stehen müssen, um einstudierte Inszenierungen der “new- wave- Frömmigkeit abzuliefern? In ihren Gesichtern sehe ich es nicht!

Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire! Laßt Kinder wieder GROSSES erleben in aller Freiheit!
Ertragt sie in Eurer Mitte ohne sie “vorzuführen”.

noldekinder

Tu es Petrus

Tu es Petrus

Petrus und Paulus Lello Scorzelli 1975

Petrus und Paulus
Lello Scorzelli
1975

Tu es Petrus, et super hanc petram
Aedificabo ecclesiam meam,
Et portae inferi non praevalebunt adversus eam:
Et tibi dabo claves
Regni coelorum.
Quodcumque ligaveris super terram,
Erit ligatum et in coelis;
Et quodcumque solveris super terram
Erit solutum et in coelis.
Matth. 16, 18-19

giovanni-paolo-ii-80-papst_franziskus_benedikt

Herz Jesu meine Freude

Herz Jesu meine Freude

Herz_Jesu_14“Im Licht der heiligen Schrift meint der Ausdruck „Herz Jesu“ das ganze Geheimnis Jesu Christi selbst, die Gesamtheit seines Wesens, seine Person in ihrem tieferen und wesentlichen Kern:
Sohn Gottes,
ungeschaffene Weisheit,
unendliche Liebe,
Ursprung der Erlösung und
Heiligung der ganzen Menschheit.
Das „Herz Jesu“ ist Christus, das fleischgewordene Wort und der Erlöser, vertrauter Beschützer, voll des Geistes, mit endloser gottmenschlicher Liebe zum Vater und zu den Menschen, seinen Brüdern und Schwestern.”
(Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Direktorium über die Volksfrömmigkeit und die Liturgie, Grundsätze und Orientierungen)

Wenn ich vor diesem Bild bete, dann erlebe ich Momente, (ich wage es kaum zu sagen) wie bei der Eucharistischen Anbetung. So lange habe ich dich gesucht – ein Bild des Herrn, das zu mir spricht wie das Antlitz von Turin:
Jesus_GrabtuchSchon sehr lange ist die Herz Jesu Verehrung der Dreh- und Angelpunkt in meinem Glaubensleben. Ich habe mir das nicht denkend oder lesend angeeignet, es beruht auf inneren Erfahrungen, die man nicht schildern kann – jedenfalls nicht öffentlich. Erst mit der Erfahrung habe ich verstanden, was Mystiker und Beter meinen, wenn sie vom Herzen Jesu sprechen, es darstellen.

Nur soviel kann ich bezeugen: ich bin seither von unverbrüchlichem Vertrauen in die göttliche Liebe, in das unerschöpfliche Erbarmen Gottes mit uns Menschen durch Jesus Christus, der unser Menschsein angenommen hat.

Wer den Mut hat, sich Schmerz und Leid ohne Gegenwehr zu stellen, wie Jesus am Kreuz, der kann dieser Liebe im Herzen Jesu unmittelbar und wie “hereinbrechend” begegnen.
Aber wer wagt freiwillig solche Ohnmacht, wer streckt so bedingungslos alle Waffen?
Es ist reine Gnade, wenn es sich ereignet. Man kann es nicht “wollen” oder herbeiführen. Auch darin bleiben kann man nicht, aber diesen Vorgeschmack von Himmel kann man auch nicht vergessen…

Weil das Wissen um die mystische Verwandlung von Schmerz in Liebe so unendlich kostbar ist, wäre es ein großer Verlust, würde die kirchliche Praxis sich von der Herz – Jesu – Verehrung entfernen. Joseph Ratzinger schrieb schon 1973 zu unserer “Entfremdung”:

fuenf_wunden“Kann uns Herz-Jesu-Verehrung noch etwas sagen? Oder besser: Können wir in ihr uns noch aussagen vor dem Herrn und auf ihn hin? Der barocke Überschwang, die Leichtigkeit, mit der sie die großen Grundworte menschlichen Lebens in den Mund nimmt, sind uns verdächtig geworden. Wer näher zusieht, kann hinter ihrer ekstatischen Gebärde eine ursprüngliche Entdeckung finden, die sich dann nach der Weise ihrer Zeit Ausdruck schuf. Was hier neu gefunden wurde, war freilich in Wahrheit das Uralte und das Eigentliche: das Menschsein Gottes in Jesus Christus. Und was hier neu gefunden wurde, war die Leibhaftigkeit des Menschen Jesus. Für all dies steht das Wort ,,Herz“, das ganz bewusst nicht nur Symbol, sondern Verankerung des Geistes in der Realität des Leibes sein wollte und will.

Die Materie hat eine neue Dimension gefunden, als sie Ausdruck des Geistes und als sie schließlich Ausdruck Gottes selber wurde. Aber auch Gottes eigene Liebe hat eine neue Dimension gefunden, als sie die Kostbarkeit und die Passion des Menschseins, der Materie übernahm. Man kann sie nun förmlich anrühren, wie Johannes kühn sagt (1 Joh 1,1); man kann sie sehen. Gott nimmt die Grenze der Materie, eines ganz bestimmten Körpers an, um gerade so, durch diese Begrenzung, eine neue Möglichkeit der Mitteilung, der Nähe zu finden. Materie, die trennt, wird zum Mittel der Berührung. Zum Medium der Hingabe. Etwas von der Möglichkeit der Verwandlung, die ihr innewohnt, leuchtet auf. Und etwas vom Geheimnis des Menschen, in dem Materie und Geist sich vermählen, um je ihr Eigenes erst voll zu finden und so die Einheit der Schöpfung zu stiften, deutet sich an.

alacoque_herz_visionHerz-Jesu-Verehrung war in ihren großen Zeiten so etwas wie eine Jesus-Bewegung mitten in der Kirche. Über dem Trümmerfeld des Dreißigjährigen Krieges, inmitten des politischen Christentums der barocken Höfe hat sie die Einfachheit Jesu entdeckt und die Kirche neu an seine Einfachheit gebunden. Sie hat ihn, gerade in der Zeit kirchlicher Macht, als den Leidenden und als den Einsamen erkannt. Sie hat die Menschen in die Zwiesprache mit seiner Einsamkeit und in die Teilnahme an seinem Leiden geführt. Ihr „Protest“ war das Leiden, oder richtiger: Sie hat die Schuld ihrer Zeit zu bestehen versucht, indem sie Schuld in Leid verwandelte.
Sie hat das freiwillige Leiden als Stätte der heilenden Verwandlung des Menschen gefunden. Und ebenso ist sie auch über den drückenden Moralismus der Kasuistik, über den ausweglosen Streit von Rigoristen und Laxisten ganz von selbst hinausgewachsen: Sie hat das ,,leichte Joch“ Jesu gerade in der Annahme seiner Passion entdeckt – ein Herz haben wie er, das wäre das ganze Geheimnis. Während die „Weisen und Klugen“ stritten, vermochten die „Einfältigen“ zu sehen (vgl. Mt 11,25): Das Herz zeigt den Weg. Sollte uns dies nichts mehr zu sagen haben?”
Joseph Ratzinger, Die Hoffnung des Senfkorns, Meitingen / Freising 1973, 20–22

“Herz ist Geist in der Nähe des Blutes.” (Romano Guardini)

Cuore di Cristo

Cuore di Cristo, fornace ardente
di carità e di bontà infinita,
fosti formato nel grembo di Maria
dalla potenza dello Spirito.

Cuore di Cristo, tempio di Dio,
porta del cielo e dimora divina,
sei tabernacolo di giustizia e amore,
d’ogni virtù tu sei l’abisso.

Cuore di Cristo, d’ogni lode sei degno,
tu sei il re e il centro d’ogni cuore,
d’ogni sapienza e scienza sei tesoro,
noi riceviamo da te ogni pienezza.

Cuore di Cristo, in cui il Padre
trova la sua compiacenza divina,
sei desiderio dei colli eterni,
fonte di santità e di vita.

Cuore di Cristo, ricco per chi t’invoca,
fonte di vita e di santità,
tu sei paziente e misericordioso,
intercessore per noi peccatori.

Cuore di Cristo fatto obbediente
fino alla morte per noi peccatori,
d’ogni dolore schiacciato ed umiliato
per i peccati d’ogni uomo.

Cuore di Cristo, dalla lancia squarciato,
fonte perenne di consolazione,
risurrezione e riconciliazione,
pace e vita, vittima d’amore.

Cuore di Cristo tu sei salvezza
di chi pone speranza in te,
sei dei morenti speranza e fiducia,
di tutti i santi la dolcezza.
Amen.

(Sollte ein Leser dieses Blogs des Italienischen mächtig sein und die Zeit finden, diesen Text in Deutsch zu übersetzen, wäre ich SEHR dankbar. Sie können mir schreiben an
admin (at) rosenkranzbeten.info)

Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat

Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat

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Diese Wahrheit beten wir im “Glorreichen Rosenkranz”. Die biblischen Bezüge sind
Apg 2,1-4: 1 Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. 2 Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. 3 Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. 4 Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.

Joh 7,37-39: 37 An dem letzten, dem großen Tag des Festes aber stand Jesus und rief und sprach: Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke! 38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen. 39 Dies aber sagte er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war.

Komm Heiliger Geist

Komm Heiliger Geist

und Joh. 14,16 – 26:  16 Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. 17 Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. 18 Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch. 19 Nur noch kurze Zeit, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und weil auch ihr leben werdet. 20 An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch. 21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
22 Judas – nicht der Judas Iskariot – fragte ihn: Herr, warum willst du dich nur uns offenbaren und nicht der Welt? 23 Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. 24 Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. 25 Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. 26 Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. 27 Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. 28 Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.
(Siehe auch “Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist”)

Jesus Christus läßt uns nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt nicht alleine, als Waisen, zurück. Er sendet uns den Beistand, den Heiligen Geist, “den der Vater in meinem Namen senden wird”, wie Jesus sagt.
Zu wem aber wird dieser Geist das Vaters, der Geist Gottes gesandt? Euch Allen, laut Apostelgeschichte. Allen, die da waren, allen, die dürsten, allen, die ihn lieben.
Und wer sind heute “alle”? Wir glauben, daß im Sakrament der Firmung die Gaben des Heiligen Geistes auf uns herabgesenkt werden, wie am Pfingsttag die Feuerzungen auf alle, die im Haus waren.

Die Früchte des Heiligen Geistes

Die Früchte des Heiligen Geistes

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Wunderbare Gaben: Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit, Gottesfurcht.
Und da fängt es an, schwierig zu werden. Gerade hat der Heilige Vater über die Sieben Gaben gesprochen und zum Nachdenken angeregt. Mit “Gaben” sind nicht “vollendete Tatsachen” gemeint, sondern Potentiale, Begabungen, Charismen. Soll heißen, der Heilige Geist wirft uns seine Gaben nicht in den Schoß qua Firmung und macht uns zu kleinen Weisheits- und Glaubensgenies. Begabungen, um bei dem selbsterklärenden deutschen Wort zu bleiben, verlangen zwei spezifische Vorgehensweisen: sie müssen gefördert UND entwickelt werden.
Wem nützt eine musikalische Begabung, wenn er selbst sie nicht entdeckt und vorantreibt und andere sie nicht erkennen und fördern?

Es braucht also beides: die Aktivität des so Begabten und ein günstiges, wachstumsförderndes Umfeld – Menschen, Orte, Bedingungen, die das Gegebene fördern. Was nützt eine noch so schöne Gabe ohne Hunger und Durst, ohne Sehnsucht nach Vollzug und Streben nach Vollendung? Das bedeutet, daß man sich einem Charisma, einem Gnadengeschenk auch hingeben muß. Es muß zur Reife gebracht werden, um Früchte zu tragen.

Vor dem Heiligen Geist sind wir schwach, selbstvergessen und träge. Gottes Barmherzigkeit “hilft unserer Schwachheit auf” durch den Heiligen Geist.
Da leuchtet ein, warum der Heilige Geist als “Brausen”, als Wind, Sturm und Feuer wahrgenommen wird. Er ist es, der anfacht, antreibt, in Bewegung setzt, lebendig macht und verwandelt.

Woran erkennt man, daß einer “voll des Heiligen Geistes” ist?
Paulus gibt im Brief an die Galater (5,19 ff) Auskunft:
19 Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, 21 Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage und Ähnliches mehr. Ich wiederhole, was ich euch schon früher gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben. 22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut und Selbstbeherrschung; (Vulgata: caritas, gaudium, pax, longanimitas, bonitas, benignitas, fides, modestia, continentiadem) allem widerspricht das Gesetz nicht. 24 Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. 25 Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen. 26 Wir wollen nicht prahlen, nicht miteinander streiten und einander nichts nachtragen.”

Paulus macht es uns scheinbar leicht und nennt neben den guten Früchten, die aus den Gaben des Heiligen Geistes wachsen auch gleich die eindeutigen Symptome, wo der Geist offenbar “nicht landen konnte” oder zum “Geist aus der Flasche” gemacht wurde, zum “Ding”, über das man verfügen zu können meint: Überheblichkeit, Streitlust und Groll.

holland_rosenkranz_heiliger_geistFrüchte des Heiligen Geistes lassen sich – nach Paulus -  an konkretem Verhalten, am Sein des Menschen ausmachen. Die Früchte des Heiligen Geistes sind sichtbar und fühlbar, weil sie sich in Beziehung ereignen: in Beziehung zu Gott, in Beziehung zum Mitmenschen, in Beziehung zu den Mitgeschöpfen und in der Beziehung zum eigenen Selbst, im Umgang mit unserer “zum Heil bestimmten Seele”.

Für unser Glaubensleben liegt in der Reflektion der Früchte des Heiligen Geistes ein Schatz verborgen, ein Wegweiser, ein Selbstprüfungswerkzeug.
Wo ist die Freude, die Glückseligkeit im Glauben, im Leben aus dem Glauben?
Wo ist der Friede, in mir, um mich?
Bin ich geduldig, langmütig? Wer ist es?
Was ist Freundlichkeit? Bin ich es? Wer ist es?
Was ist Güte? Wo habe ich sie gesehen? Was weiß ich über sie?
Wo bin ich treu? Habe ich Treue erlebt? Wer ist treu?
Bin ich sanftmütig? Milde? Wer darf meiner Sanftmut, des “milden Blickes” meiner Augen sicher sein?
Wo bin ich “Herr meiner selbst”? Wo kann ich mich beherrschen? Wo kann ich es nicht?

Das ist nicht einfach ein “Tugendkatalog”, ein Sittencodex. Es heißt viel mehr, wenn wir voll des Heiligen Geistes seien, dann könne man diese Früchte  an uns sehen, erkennen: sehr konkret, sehr nachprüfbar, denn “der Geist hilft unserer Schwachheit auf”.
So versteht man all die flehentlichen Gebete um den Beistand:

Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.

Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.

Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.

Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges bewahre.

Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige niemals verliere.

Im Gebet des Heiligen Augustinus ist alles gesagt, worum wir bitten dürfen.

Felix Mendelsohn Bartholdy hat in seinem Oratorium “Paulus” die Hymne dazu geschrieben.

Die Reflektion allerdings, ob wir “Früchte” bringen oder ob unser Herz verhärtet ist, ist uns selbst, unserer Selbstbeobachtung und unserem wachen Gewissen überlassen. Es ist unsere Aufgabe, unsere Pflicht, die Ackerkrume aufzubrechen, uns aufzumachen (in des Wortes Doppelbedeutung), das Verhärtete, das Abwehrende, das womögliche Versteinerte in uns zu erkennen und uns nach Kräften für das Wirken des Heiligen Geistes zu öffnen.

An dieser Stelle muß auch betont werden, daß es manchmal zum “Aufbrechen der Ackerkrume” unseres verhärteten Selbst, unseres von Leidenschaften und Eigenheiten gebeutelten Charakters sehr wichtig und notwendig sein kann, auch psychotherapeutische und erfahrene seelsorgerliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es ist traurig, daß viele Gläubige eine etwas selbstherrliche Haltung gegenüber solchen Hilfsangeboten an den Tag legen.

“Erflehe ihnen, o Gottesmutter, die Gnade, daß sie sehend werden und voll des Heiligen Geistes. Gib nicht zu, daß Christi Licht in den Getauften Finsternis werde und wir am Ende unseres Lebens dastehen, wie Bäume, die keine Frucht getragen.” (Josef Weiger).

Bei dem Gesätzchen im Rosenkranz, “Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat” wird nicht nur eine Heilstatsache genannt, sondern gleichzeitig eine Anfrage formuliert: läßt Du reifen, was ich Dir gab? Bringst Du die Früchte hervor, die ich von Dir ersehne? Liebst Du mich?

(Diese Betrachtung entstand, weil ich in Rom meinem Kindheitsbischof begegnet bin. Als ich ihm sagte, daß er mich vor über 40 Jahren gefirmt hat, fragte er launig “Und, hat’s was genützt?” Das war eine gute Frage: ja, woher weiß ich denn überhaupt, “ob’s was genützt hat”? Gibt es “Indizien” für die Selbstprüfung?)

Rosenkranz am Fest der Heiligsten Dreieinigkeit

Rosenkranz am Fest der Heiligsten Dreieinigkeit

Dreieinigkeit St. Sebastian, Neuhausen/Enz um 1600

Dreieinigkeit
St. Sebastian, Neuhausen/Enz
um 1600

Gesätze zum Fest der Heiligsten Dreieinigkeit

1. Jesus, der am Herzen des Vaters war
2. Jesus, der uns von Gott, dem Lebendigen, spricht
3. Jesus, der das Feuer auf Erden entfacht
4. Jesus, der uns sendet den Heiligen Geist
5. Jesus, der uns ewige Wohnung gibt Weiterlesen

Ein Rosenkranz für Papst Franziskus

Ein Rosenkranz für Papst Franziskus

Heute hat Papst Franziskus den Präsidenten der Dominikanischen Republik empfangen, Danilo Medina Sanchez.

Der Präsident brachte einen sehr schönen Bernstein Rosenkranz aus seiner Heimat als Geschenk für den Papst. Dazu ein kostbares Kästchen aus Kokosnußschale.
mittel_amerika
rosary_amberDie Bevölkerung des kleinen Landes auf der Insel Hispaniola (Kolumbus landete dort 1492) ist mehrheitlich katholisch.

In den mittelamerikanischen Staaten, von Mexiko bis Panama haben Dominikaner, Franziskaner und Jesuiten missioniert und so ist dort das Rosenkranzgebet, seit es existiert, fester Bestandteil der Volksfrömmigkeit. Weiterlesen

Antonius Du Wundermann

Antonius Du Wundermann

Sankt Antonius Pergament 18. Jahrhundert

Sankt Antonius
Pergament
18. Jahrhundert

Sankt Antonius Vera Icon

Sankt Antonius
Vera Icon

Sankt Antonius

Antonius, du Wundermann,
der so vielen helfen kann,
wer hat dir die Wundermacht,
Minderbruder, zugebracht?

Bist ein armer Mensch, wie wir,
Wunderkraft kommt nicht aus dir,
ist ein Ding von Gottes Gnad,
die uns all erschaffen hat.

Was du bist, bist du vom Licht,
dessen Strahl sich in dir bricht;
Sonne groß und Spiegel klein,
mehr als Mensch kannst du nicht sein.

Aber Gottes große Güt’
in dem Herzen gern erblüht,
das wie deines sich ihm weiht,
kühn für alle Ewigkeit.
(Josef Weiger)

Allen Lesern, die heute Namenstag feiern, herzliche Glück- und Segenswünsche unter Beistand und Fürbitte Eures Schutzpatrons!

Die Ankerperlenfrau

Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat das Gesicht von Antonius von Padua rekonstruiert anhand seines Schädels: Wahres Gesicht von Antonius von Padua
und: Catholic News Agency

Du verborgene Kraft in den Schwachen

Du verborgene Kraft in den Schwachen

Komm Heiliger Geist

Komm Heiliger Geist

“Du verborgene Kraft in den Schwachen”, das hat mich heute in der Heilig – Geist – Litanei, die wir als Pfingstnovene beten, sehr “gepackt”. Und just heute hielt der Heilige Vater bei der Generalaudienz eine Katechese über die Frömmigkeit: Weiterlesen