Rosenkranz + Pilgerzeichen

Gebet – Kunst – Geschichte

29. Mai 2014
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Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist

Der göttliche Lebenshauch, der Heilige Geist, drückt sich in seiner einfachsten und gewöhnlichsten Form im Gebet aus und macht sich darin vernehmbar. Es ist schön und heilsam, daran zu denken, daß, wo immer man in der Welt betet, der Heilige Geist, der belebende Atem des Gebetes, gegenwärtig ist. Es ist schön und heilsam zu erkennen, daß ebenso, wie das Gebet in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf der ganzen Erde verbreitet ist, auch der Heilige Geist überall gegenwärtig ist und wirkt, der das Gebet im Herzen des Menschen »haucht« in der unermeßlichen Vielfalt der verschiedensten Situationen und Umstände, die das geistige und religiöse Leben teils begünstigen, teils behindern. Weiterlesen

26. Mai 2014
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Adam, wo bist Du?

„Adam, wo bist du?“ (vgl. Gen 3,9).
Wo bist du, o Mensch? Wohin bist du gekommen?

An diesem Ort, der Gedenkstätte an die Shoah, hören wir diese Frage Gottes wieder erschallen: „Adam, wo bist du?“

In dieser Frage liegt der ganze Schmerz des Vaters, der seinen Sohn verloren hat.
Der Vater kannte das Risiko der Freiheit; er wusste, dass der Sohn verlorengehen könnte… doch vielleicht konnte nicht einmal der Vater sich einen solchen Fall, einen solchen Abgrund vorstellen! Weiterlesen

24. Mai 2014
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Der Rosenkranz als Vademecum

Der Gegenstand Rosenkranz, der zum Vademecum geworden ist, geht mit uns durch Höhen und Tiefen, war mit uns in unzähligen Messfeiern, auf Pilgerreise und Wanderschaft jeder Art. Wir saßen mit ihm an Kranken- und Sterbebetten und er hat all unsere Gebetsmeinungen gehört, war treuer Begleiter in allem Schweren.

Vielleicht haben wir ihn geschmückt mit Medaillen von Maria und den Heiligen, mit Erinnerungsmedaillen zu besonderen Ereignissen. Die Rosenkränze der Welt sind so individuell und einzigartig wie ihre Besitzer: wenn ich meine alten Rosenkränze anschaue, dann wünschte ich, sie könnten mir von „ihren“ Menschen erzählen. Wir haben unsere Privatkapelle in der Hand, unsere wichtigsten Gebete, Gott Vater, Sohn und Heiligen Geist, das Leben Jesu und seiner Mutter, unsere Heiligen, auf deren Fürsprache wir vertrauen. Last not least, unsere eigene Biographie, unseren eigenen Lebensweg im Glauben. Das ist kein „Amulett“, kein Glücksbringer, kein abergläubischer „Zauber“. Das ist ein „Code“, eine Sprache.
Der Rosenkranz ist unser Erkennungszeichen, daß wir diese Sprache beherrschen – oder sie wenigstens erlernen. Weiterlesen

13. Mai 2014
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Weihegebet an Maria

Rufe auf uns den Segen Deines göttlichen Sohnes herab. Laß unsere Hingabe an Dein heiliges unbeflecktes Herz in dieser Stunde der Weihe nicht ohne Antwort bleiben. Vereinige Deine so mächtige Fürsprache mit unseren schwachen Gebeten um einen gerechten, ehrenvollen (heute: dauernden) Frieden.
Kämpfe Du für die Freiheit unserer heiligen Kirche auf der ganzen Erde. Halte Deine Hand über unseren Heiligen Vater, Papst Franziskus und hilf uns, Deinen Kindern, den Glauben treu zu bewahren, aus seinem Geiste zu leben und ihn vor aller Welt demütig und feudig zu bekennen.

V Ihm aber, der uns bewahren kann, daß wir nicht zu Fall kommen und der uns ohne Sünde und mit Frohlocken vor sein herrliches Antlitz zu stellen vermag, dem alleinigen Gott, unserem Retter soll sein durch unseren Herrn Jesus Christus Ehre, Majestät, Macht und Gewalt, vor aller Zeit und jetzt und in Ewigkeit.” Weiterlesen

12. Mai 2014
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Nichts wird dir fehlen

Ja, manchmal darf man nicht schweigen. Manchmal muß man sagen, es ist falsch, was Du tust. Manchmal muß man Zeuge sein und geradestehen für das, was man erkannt hat. Nicht in zerstörerischer Absicht, nicht in der Absicht, alles andere zu übertönen, aber in der klaren Intention, die eigene, nur dir geschenkte Stimme hörbar zu machen.
„Die Wahrheit ist symphonisch“ sagte Hans Urs von Balthasar. Ja, das ist sie.
Es gibt aber jene, die sich nicht „symphonisch“ geben, die alles überwältigen wollen mit ihrer Stimme, ihrem Instrument. Man muß es ihnen spiegeln: Du bist zu laut, Du übst Gewalt aus. „Alles liegt jetzt an der Übereinstimmung mit der Stimme des Hirten. Sie fordert gegebenenfalls auch den Preis der Flucht vor der Stimme des Fremden, die Weigerung, ihm zuzuhören. Also nicht in jedem Fall Dialog.“
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10. Mai 2014
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Menschen, nicht Päpste werden heiliggesprochen

Menschen, nicht Päpste werden heiliggesprochen Leider lese ich unangenehm spitzzüngige und intellektuell etwas aufgeblasene Kritik an der Heiligsprechung von Johannes XXIII. und Johannes Paul II. Stellvertretend mag die eher gemäßigte Stimme von Alexander Kissler in CICERO stehen, der titelt: „Päpste … Weiterlesen

8. Mai 2014
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Die Rosen der Heiligen

In der Volksfrömmigkeit ist die Rose allgegenwärtig: am 22. Mai werden die Rita Rosen geweiht, aus Lisieux bringen die Pilger geweihte Theresien Rosenblätter mit („ich lasse vom Himmel Rosen regnen…“) und auch von den wunderbaren Rosenstöcken des Heiligen Franziskus im Garten der Portiunkula gibt es Pilgerandenken. Mit den ersten Rosen im Mai schmücken wir das Bildnis der Gottesmutter und den Verstorbenen geben wir sie als „Himmelsblume“ zum Abschied und als Hoffnungszeichen für ihre Erlösung. Uralte Rosenstöcke bei Kirchen und Kapellen werden gehütet (wie der tausendjährige Rosenstock am Hildesheimer Dom) und ihre Blüten als Andenken bewahrt. An Fronleichnam streuen die Kinder Rosenblüten dem vorüberziehenden Herrn in der Monstranz. Das wichtigste Gebet der Volksfrömmigkeit ist der Rosenkranz. Weiterlesen

4. Mai 2014
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Heiligsprechung

Heiligsprechung Diese Seite war jetzt lange in Stille getaucht, weil Karwoche, Ostern und Barmherzigkeitssonntag jenseits der „virtuellen Welt“ in Gebets-, Feier- und Pilgerweise verbracht wurden: Deo Gratias! Aus dem Festjubel von Ostern durfte ich am 22. April mit einer kleinen … Weiterlesen