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Adieu, Günther Jauch

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Adieu, Günther Jauch

Tja, da dachte ich nun jahrelang, daß Günther Jauch am trüben Himmel des Fernsehjounalismus ein weißer Rabe sei und dann das: Feigheit vor dem Feind!

Als erklärter Katholik heult er mit den Wölfen und liefert neben armseliger Recherche auch noch schlechte Moderation ab. Gelangweilt gibt er den Claqueuren die Stichworte zum „Katholen – bashing“… der Anti – Sexismus – „Stern“ hämisch: „Diese Kirche braucht kein Mensch“…

Da weiß man doch gleich wieder, warum MUT eine Kardinaltugend ist. Oder wie sagte einst ein Freund: „Nur Leichen schwimmen mit dem Strom!“

Herr Jauch, zur Erinnerung! Es gibt einen Pressekodex, ethische Grundlinien, an deren Beachtung der seriöse Journalismus vom Meinungsmacher / Demagogen – Unwesen unserer Tage zu unterscheiden ist:

Inhalt des Pressekodex (Auszug)

  • Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.
  • Nachrichten und Informationen sind auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden. Unbestätigte Meldungen, Gerüchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen.
  • Veröffentlichte Nachrichten oder Behauptungen, die sich nachträglich als falsch erweisen, hat das Publikationsorgan, das sie gebracht hat, unverzüglich richtigzustellen.
  • Bei der Recherche dürfen keine unlauteren Methoden angewandt werden. Die vereinbarte Vertraulichkeit und das Berufsgeheimnis sind zu wahren.
  • Redaktionelle Veröffentlichungen dürfen nicht durch private oder geschäftliche Interessen der Journalisten, Verleger oder Dritter beeinflusst werden. Eine klare Trennung zwischen redaktionellem Text und Werbung ist ebenso notwendig wie die Verweigerung der Annahme von Vorteilen.
  • Die Presse achtet das Privatleben, die Intimsphäre sowie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung des Menschen.
  • Unbegründete Behauptungen und Beschuldigungen, Ehrverletzung, Veröffentlichungen, die das sittliche oder religiöse Empfinden verletzen, und eine unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt und Brutalität sind nicht zulässig.
  • Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pressekodex

Von HaJo Friedrichs stammt der Satz:

„Einen guten Journalisten erkennt man daran,
dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache,
auch nicht mit einer guten Sache.“

(Hanns Joachim Friedrichs)
Nein, Herr Jauch, eine Lanze für „katholische Fragen“ sollen Sie nicht brechen. Das erwartet niemand. Aber ich hatte gehofft, daß Sie einer seien, der nüchtern bleiben und sich nicht mit der applaussichernden „öffentlichen Meinung“ gemein machen muß, mit der reflexhaften Verhöhnung von katholischen Priestern, Laien und Institutionen.

Die ethischen Maßstäbe Ihres Berufsstandes haben Sie, Herr Jauch, eindeutig verfehlt – für mich sind Sie nun ein weiterer stromlinienförmig angepasster Dampfplauderer, der leblos im „mainstream“ treibt. Eine weitere „Jounalistenleiche“… Adieu, Günther Jauch!

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2 Kommentare

  1. Das musste einmal gesagt werden! Vielen Dank.

  2. Herzlichen Dank zu diesem tollen Artikel, der andere prima ergänzt.

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