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Gebet – Kunst – Geschichte

Adventskalender, das 21. Türchen

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Adventskalender, das 21. Türchen

stern_nr21In drei Tagen also…
Der Advent ist in diesem Jahr ganz anders.
So ernst und still und schmucklos.
Wie all die Jahre vorher wollte ich schmücken, Besinnung halten und mich freuen auf das große Geburtsfest…
Es gelingt mir nicht.
Nein, nein, ich bin nicht etwa schwermütig oder „herabgestimmt“. Es war ein gutes Jahr, da war auch Glück, Freundschaft, Lehrreiches, ich hatte immer das „täglich Brot“, Wasser, Seife, Wärme…

Ich kann nicht vergessen, wie es den christlichen Familien in den Flüchtlingslagern ergehen mag. Wie sie in zugigen Zelten die Winterkälte aushalten müssen. Ausgelieferte, denen es am Nötigsten fehlt. Wie bitter wird es sein, Weihnachten so entblößt verbringen zu müssen…

Auf der Flucht vor dem "IS"

Auf der Flucht vor dem „IS“

Zu viele schreckliche Bilder haben sich in diesem Jahr eingebrannt und ich kann sie nicht „los werden“. Ich schäme mich, daß an meinem Tisch kein Vertriebener sitzen wird und ich schäme mich, daß mein Land nicht unbürokratisch und ohne Aufhebens und ätzende Asyldiskussionen Menschen aus der Kälte holt – einfach den Winter über…unser Land konnte das schon mal: 14 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene wurden untergebracht in der dürftigen Nachkriegszeit.
Und daher soll es dürftig sein in diesem Jahr, es ist gut so.

Maria Elisabeth Stapp Madonna

Maria Elisabeth Stapp
Madonna

Die Madonna, vor der ich täglich innehalte, war mir oft eine Herausforderung: die Mutter hat das Kind im Schoß und kennt die Tragweite seiner Sendung, weiß um das kommende Leiden. In diesem Advent ist es ein tröstliches Bild…unser aller Mutter wissend um das Leid.

O Maria hilf! Du hast uns den Retter geboren, Herr erbarme Dich!

Zum 22. Dezember bitte hier lang: Sehen weniger gesehen werden

Ein Kommentar

  1. Liebe Ankerperlenfrau, ich wünsche Dir eine geruhsame und gesegnete Weihnacht im Kreise Deiner lieben Familie und Freunde.
    „Es ist ein Geschenk, das alle Gaben übersteigt: daß Gott den Menschen sein Kind und der Mensch Gott seinen Vater nennt.“ Leo der Große
    Wieder und wieder kehrt Christus in die Zeit; fordert er uns ein; wir müssen handeln in seinem Angesicht. Reinhold Schneider
    Frohe Weihnacht

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