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Unser Bischof wehrt sich!

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Unser Bischof wehrt sich!

Durch Pater Hagenkord wurde ich auf folgenden Vorgang aufmerksam gemacht: „KONTRASTE“, schon immer das tendenziöse „schwarze Schaf“ unter den politischen Magazinen, liefert einen schlecht recherchierten Beitrag über die Diözese Rottenburg ab und unser Bischof wehrt sich per Video Dementi. (Die Diözese hat schon lange einen gut sortierten „You Tube“ Kanal.) Hier sein statement zum Verdacht der „Verschwendung“ und „Intransparenz“:

Zudem hier der Link zu einem Kath.Net – Bericht zum gleichen Thema. Interessant dabei die Kommentare…nach dem Motto, „weil nicht sein kann, was nicht sein darf“ wird der Bischof, der als „progressiv“ und „altliberal“ verschrien ist, auch hier „angetextet“.
Bischof Fürst: ARD-Beitrag verzerrt Tatsachen

Ich lebe seit 1986 in dieser Diözese, inzwischen länger, als in meinem Heimatbistum Speyer und es hätte mich sehr gewundert, wenn ausgerechnet in Rottenburg „Mißwirtschaft“ zu berichten wäre. Das Bistum hat nach dem Krieg weltweit die meisten Kirchen gebaut, als Mäzen viele Künstler in Sachen „liturgische Kunst“ beschäftigt und braucht sich als Bauherr und Denkmalschützer wahrlich nicht zu verstecken. Die Namen seiner früheren Bischöfe haben Klang: Sproll, Leiprecht, Moser, Kasper und Bischof Fürst folgt dieser Tradition. Da sind die „Skandaljournalisten“ eindeutig an den Falschen geraten!

Lassen wir die mehr als durchsichtigen Versuche der heutigen Medienmacher beiseite: viel schlimmer finde ich, daß aus rechtskatholischen Kreisen auf Rottenburg gezeigt wurde, in der irrigen Auffassung, damit den Limburger Bischof entlasten zu müssen. Man strickte sogar weiter an dem „Opfer – Mythos“, indem man behauptete, „siehste, ein „Liberaler“ kann sich alles erlauben“. Wie abgeschmackt!

Hätte unser Bischof eigenmächtig – und dazu ist er voll berechtigt – auf das Sicherungsvermögen des bischöflichen Stuhls in ähnlichem Umfang zugegriffen, dann bin ich sicher, hätte es auch in unserem Bistum einen „Aufstand“ gegeben. DAS hat er aber nicht getan. Er ist geordnet und transparent durch die langsamen Mühlen der öffentlich – rechtlichen Entscheidungswege gegangen mit dem Projekt „Neues Ordinariat und Archiv“ und so gehört sich das ja auch, wenn man anderer Leute Geld verbaut!

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