Rosenkranz + Pilgerzeichen

Gebet – Kunst – Geschichte

29. Oktober 2015
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Wen beten wir an?

Und unsere Heiligen, Märtyrer und Bekenner, Bekannte und Unbekannte?
Ich schließe mich ihrem Lobpreis an, mehr nicht. „Wunderkraft kommt nicht aus Dir, ist ein Ding von Gottes Gnad, der uns all erschaffen hat.“ , sagt Josef Weiger über den Heiligen Antonius. Ich lehne mich an sie an und bestaune ihre Geschichte mit Gott dem Allmächtigen, der uns die Freiheit zu jeder Sünde und Verfehlung läßt und gleichzeitig in unendlichem Erbarmen unsere Rettung will. Es ist gut zu wissen, daß es fehlbare Menschen waren und sind, die zu Gottes Willen bedingungslos JA sagen und ihm dienen konnten. Sie sind die Zeugen für die Untrennbarkeit von Himmel und Erde. All unser Beten, unser Denken und Sprechen von Gott sollte diese Einheit widerspiegeln. Allzu oft klingt in unserem Beten und Bitten eine gedachte Kluft zwischen „hüben und drüben“ an, die es so gar nicht gibt: Gott sei Dank!

Papst Paul VI. schreibt im Credo des Volkes Gottes (Sollemni hac Liturgia):

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15. Juni 2015
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Schlampertoni

Santa Prassede in Rom, die wunderschöne Kirche, gleich um’s Eck von Santa Maria Maggiore ist ein Kleinod, das viele Überraschungen bereit hält.
Uralte Mosaiken, kunstvolle Fresken, Reliquien – der Kreuzweg, Apostel und Heilige und jede Menge imposante Engel. Mitten in all der unbezahlbaren, altehrwürdigen Kunst steht er dann, „der Schlampertoni“, wie er im Süden liebevoll genannt wird, der heilige Antonius von Padua. Weiterlesen

23. Mai 2015
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Ein lebender Heiliger – Don Gaetano Nicosia

Wahrhaftig eine denkwürdige Begegnung, die sich eingeprägt hat. Die Kirche lebt aus ihren Heiligen, den Reben aus dem ewigen Weinstock: wieviel Bestärkung und Hoffnung darin liegt. Erst nach der Audienz fand ich heraus, wer da dem Heiligen Vater die Ehre gegeben hat. Pater Gaetano Nicosia, Salesianer Don Boscos ist 1915 in Sizilien geboren, fühlte bereits als Kind seine Berufung, den Leprakranken beizustehen und folgte noch im Kindesalter dem Weg Don Boscos nach China. Auf Macao machte er seinen Traum der Jesus Nachfolge wahr und diente unter widrigsten Bedingungen den Leprösen, die auch dort Ausgestoßene waren. Weiterlesen

16. November 2014
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Seid frei!

Es gibt Themen, die beunruhigen. Nicht kurz, wie Tagesschlagzeilen.
Man atmet sie und sie lassen nicht los.
Eines dieser Themen für mich ist die Haltung „im Westen“ zur „Sterbehilfe“, zum „assistierten Suicid“, wie er für Behinderte, Schwerkranke und Sterbende eingefordert wird – es beschäftigt mich dauernd, auch aus schlimmen persönlichen Erfahrungen heraus.

Was aber kann wach halten in der „Zivilisation des Todes“, wie der Heilige Johannes Paul das genannt hat?

Alle Dinge sind möglich dem der glaubt. (Markus 9,23) Weiterlesen

3. Juni 2014
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Abba Vater

Es ist bezeichnend, daß in den Schriften des Propheten Jesaja das väterliche Bild Gottes durch mütterliche Attribute ergänzt wird. Am Höhepunkt der messianischen Zeit verkündet Jesus oft die Vaterschaft Gottes in Bezug auf die Menschen und knüpft damit an die zahlreichen diesbezüglichen Äußerungen im Alten Testament an. Für Jesus ist Gott nicht nur der Vater Israels und der Vater der Menschen, sondern sein eigener Vater, mein Vater. Weiterlesen

13. Mai 2014
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Weihegebet an Maria

Rufe auf uns den Segen Deines göttlichen Sohnes herab. Laß unsere Hingabe an Dein heiliges unbeflecktes Herz in dieser Stunde der Weihe nicht ohne Antwort bleiben. Vereinige Deine so mächtige Fürsprache mit unseren schwachen Gebeten um einen gerechten, ehrenvollen (heute: dauernden) Frieden.
Kämpfe Du für die Freiheit unserer heiligen Kirche auf der ganzen Erde. Halte Deine Hand über unseren Heiligen Vater, Papst Franziskus und hilf uns, Deinen Kindern, den Glauben treu zu bewahren, aus seinem Geiste zu leben und ihn vor aller Welt demütig und feudig zu bekennen.

V Ihm aber, der uns bewahren kann, daß wir nicht zu Fall kommen und der uns ohne Sünde und mit Frohlocken vor sein herrliches Antlitz zu stellen vermag, dem alleinigen Gott, unserem Retter soll sein durch unseren Herrn Jesus Christus Ehre, Majestät, Macht und Gewalt, vor aller Zeit und jetzt und in Ewigkeit.” Weiterlesen

10. Mai 2014
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Menschen, nicht Päpste werden heiliggesprochen

Menschen, nicht Päpste werden heiliggesprochen Leider lese ich unangenehm spitzzüngige und intellektuell etwas aufgeblasene Kritik an der Heiligsprechung von Johannes XXIII. und Johannes Paul II. Stellvertretend mag die eher gemäßigte Stimme von Alexander Kissler in CICERO stehen, der titelt: „Päpste … Weiterlesen

8. Mai 2014
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Die Rosen der Heiligen

In der Volksfrömmigkeit ist die Rose allgegenwärtig: am 22. Mai werden die Rita Rosen geweiht, aus Lisieux bringen die Pilger geweihte Theresien Rosenblätter mit („ich lasse vom Himmel Rosen regnen…“) und auch von den wunderbaren Rosenstöcken des Heiligen Franziskus im Garten der Portiunkula gibt es Pilgerandenken. Mit den ersten Rosen im Mai schmücken wir das Bildnis der Gottesmutter und den Verstorbenen geben wir sie als „Himmelsblume“ zum Abschied und als Hoffnungszeichen für ihre Erlösung. Uralte Rosenstöcke bei Kirchen und Kapellen werden gehütet (wie der tausendjährige Rosenstock am Hildesheimer Dom) und ihre Blüten als Andenken bewahrt. An Fronleichnam streuen die Kinder Rosenblüten dem vorüberziehenden Herrn in der Monstranz. Das wichtigste Gebet der Volksfrömmigkeit ist der Rosenkranz. Weiterlesen

4. Mai 2014
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Heiligsprechung

Heiligsprechung Diese Seite war jetzt lange in Stille getaucht, weil Karwoche, Ostern und Barmherzigkeitssonntag jenseits der „virtuellen Welt“ in Gebets-, Feier- und Pilgerweise verbracht wurden: Deo Gratias! Aus dem Festjubel von Ostern durfte ich am 22. April mit einer kleinen … Weiterlesen

5. April 2014
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Johannes XXIII – PACEM IN TERRIS

„Frieden und Gerechtigkeit sind die Früchte des rechten Gesetzes, das in die Schöpfung selbst und in die Herzen der Menschen eingeschrieben ist (vgl. Röm 2,15), und können daher von allen Menschen guten Willens, von allen „Pilgern der Wahrheit und des Friedens“ gelebt werden. Die Enzyklika von Papst Johannes war und ist eine starke Aufforderung zum Einsatz für jenen kreativen Dialog zwischen der Kirche und der Welt, zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen, dessen Förderung das Zweite Vatikanische Konzil in die Wege leitete. Die Enzyklika bietet eine zutiefst christliche Sicht des vom Menschen eingenommenen Ortes im Kosmos. Sie tut dies im Vertrauen, dass sie auf diese Weise eine Botschaft der Hoffnung in eine danach hungernde Welt aussendet; eine Botschaft, die unter allen Gläubigen oder Nichtgläubigen Resonanz findet, da ihre Wahrheit allen zugänglich ist.“ Weiterlesen