Rosenkranz + Pilgerzeichen

Gebet – Kunst – Geschichte

5. Oktober 2015
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Denn wer kennt und liebt Christus mehr als sie?

„Denn was ist eigentlich der Rosenkranz? Er ist ein Kompendium des Evangeliums, das uns ständig zu den wichtigsten Ereignissen im Leben Christi zurückführt, um uns sein Geheimnis gleichsam »einatmen« zu lassen. Der Rosenkranz ist ein bevorzugter Weg der Kontemplation. Er … Weiterlesen

17. Juni 2015
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Mobile Kapelle – Der Rosenkranz

Da habe ich sie also immer in der Tasche, meine „Privatkapelle“, meine Ankerkette mit den vielen Erinnerungszeichen. Und folge ich damit nicht guter alter katholischer Tradition und Sitte? Haben sich nicht schon die ersten Christen um die Gebeine ihrer Heiligen geschart, sich erinnert? Sind nicht all unsere Wallfahrtstätten eigentlich Erinnerungsorte? Ich lasse sie nicht mehr los, meine Ankerkette des Glaubens: sie liegt vor mir auf dem Tisch, in jeder Tasche reisen ein oder zwei, neben meinem Kissen bei Nacht, im Auto fehlt sie nie. Sogar beim Fernsehen, Lesen, in Unterhaltungen und bei Spaziergängen mit den Hunden: die Ankerperlen und das leise Geräusch der Medaillen gehören zu mir. Weiterlesen

24. Mai 2014
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Der Rosenkranz als Vademecum

Der Gegenstand Rosenkranz, der zum Vademecum geworden ist, geht mit uns durch Höhen und Tiefen, war mit uns in unzähligen Messfeiern, auf Pilgerreise und Wanderschaft jeder Art. Wir saßen mit ihm an Kranken- und Sterbebetten und er hat all unsere Gebetsmeinungen gehört, war treuer Begleiter in allem Schweren.

Vielleicht haben wir ihn geschmückt mit Medaillen von Maria und den Heiligen, mit Erinnerungsmedaillen zu besonderen Ereignissen. Die Rosenkränze der Welt sind so individuell und einzigartig wie ihre Besitzer: wenn ich meine alten Rosenkränze anschaue, dann wünschte ich, sie könnten mir von „ihren“ Menschen erzählen. Wir haben unsere Privatkapelle in der Hand, unsere wichtigsten Gebete, Gott Vater, Sohn und Heiligen Geist, das Leben Jesu und seiner Mutter, unsere Heiligen, auf deren Fürsprache wir vertrauen. Last not least, unsere eigene Biographie, unseren eigenen Lebensweg im Glauben. Das ist kein „Amulett“, kein Glücksbringer, kein abergläubischer „Zauber“. Das ist ein „Code“, eine Sprache.
Der Rosenkranz ist unser Erkennungszeichen, daß wir diese Sprache beherrschen – oder sie wenigstens erlernen. Weiterlesen

16. März 2014
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Qui in monte Tabor transfiguratus est coram discipulis.

Je mehr ich auf Christus schaue, je mehr ich ihm in meinem Leben Raum gebe, umso mehr geschieht ganz still und zunächst unbemerkt etwas, was über kurz oder lang meine ganze Person erfaßt: Ich werde innerlich „umgestaltet”. Ich werde nach und nach der Mensch, der so ist, wie Jesus es will:
„Im Anschauen deines Bildes, da werden wir verwandelt in dein Bild.” –
Im Rosenkranzgebet trete ich in einen geistigen Raum ein, in dem ich Christus begegnen und auf ihn schauen kann. Ich lasse mich auf einen Prozeß der Umgestaltung ein. Ich will, daß mein Leben mehr und mehr „Christus – konform” wird! Weiterlesen

12. März 2014
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Die kleine Geschichtsfälschung…

Daß es ein (frommer) Schwindel war, schmälert nicht die Verdienste der Dominikaner um die Verbreitung des Rosenkranzes, aber ich meine, es wäre nach 500 Jahren an der Zeit, daß sie dem Vorbild ihres berühmten und gelehrten Ordensbruders Thomas (Hermann Josef) Esser OP folgen und endlich damit aufräumen. Es ist irgendwie bitter, wenn man auf unzähligen Rosenkranzseiten (auch seriösen, kirchlichen) immer wieder dem „frommen g’schichterl“ und nicht der Geschichte des Rosenkranzes begegnet: irgendwie peinlich, finden Sie nicht? Und nicht besonders ermutigend – so eine selbst beobachtete „Lügengeschichte“ läßt doch einen generalisierteren Zweifel aufkeimen… Weiterlesen

10. März 2014
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Rosenkranzspende

Rosenkranzspende Glücklicherweise lebe ich an der oberschwäbischen Barockstraße, die genaugenommen „Spätbarockstraße“ heißen sollte. Liebliche Kirchen und Kapellen an jeder Ecke, alte Wallfahrten in einer traditionell wohlhabenden und tief katholischen „Ecke“ Deutschlands. Eine schön gepflegte alte Kulturlandschaft mit einem selbstbewußten Bauernstand, … Weiterlesen

6. März 2014
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Notwendiger Einspruch in Sachen Rosenkranz

Notwendiger Einspruch in Sachen Rosenkranz „Keine Frage: Der beste Rosenkranz ist nach wie vor der herkömmliche, klassische Rosenkranz, wie er dem katholischen Kirchenvolk seit Jahrhunderten bekannt und vertraut ist. Dieses Gebet vertieft uns durch Vater-Unser, Glaubensbekenntnis und das betrachtende “Ave … Weiterlesen

4. März 2014
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Der Fünf Wunden Rosenkranz – das Original

Die echte Fünf – Wunden – Korone, wie hier dargestellt gehört zu den alten, mit Ablässen versehenen Gebeten an der Perlenschnur und war, wie die Sieben – Schmerzen – Korone, in der Volksfrömmigkeit bis ins 20. Jahrhundert verbreitet. Weiterlesen

1. März 2014
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Der Rosenkranz ist die Schule der Betrachtung und der Stille

Auf den ersten Blick mag er wie ein Gebet erscheinen, bei dem Worte aneinandergereiht werden und das daher schwer vereinbar ist mit der Stille, die zu Recht für die Meditation und die Betrachtung empfohlen wird. In Wirklichkeit stört das gleichmäßige Wiederholen des »Ave Maria« die innere Stille nicht, sondern erfordert sie vielmehr und nährt sie. Ähnlich wie bei den Psalmen im Stundengebet kommt die Stille durch die Worte und Sätze hindurch zum Vorschein – nicht als eine Leere, sondern als eine Anwesenheit des letzten Sinnes aller Dinge, der die Worte übersteigt und gemeinsam mit ihnen zum Herzen spricht. So müssen wir beim wiederholten Beten des »Ave Maria« darauf achtgeben, dass unsere Stimmen die Stimme Gottes nicht »überlagern«, denn er spricht immer durch die Stille, wie »ein sanftes, leises Säuseln« 1 Kön 19,12. Weiterlesen

19. Februar 2014
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Das betende Herz der Kirche

Im letzten will der Rosenkranz Jesusgebet sein, Leben-Jesu-Meditation. Es geht darum, dankbar zu bedenken, was ER durch seine Menschwerdung, durch seine Passion und durch seine Auferstehung für uns gewirkt hat. Wir stellen im Rosenkranz sozusagen Jesus-Bilder vor uns auf und betrachten sie in der Gesinnung der Frau, von der es im Evangelium heißt: „Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach“
(Lk 2, 19).
Romano Guardini hat es so ausgedrückt: „Der Rosenkranz bedeutet das Verweilen in der Lebenssphäre Marias, deren Inhalt Christus ist.“

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3. Februar 2014
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Rosenkranz Marotte

Romano Guardini; unter dem Datum vom Samstag, dem 30. Mai 1953 notiert er, wie sehr ihn das Asthma quäle, „umso mehr freut mich jetzt ein Rosenkranz, den ich gestern erworben habe: pastellblau, facettierte Perlen und schön-graues Filigran.“
piéchaud_blauVier Monate später notiert er: „Am Nachmittag habe ich mir die Sachen vom Juwelier geholt. Den Rosenkranz, den ich mir aus den Anhängern des buddhistischen Rosenkranzes habe machen lassen: die Perlen der Gesätzchen sind mattblaues Emaille auf Silber. Ein merkwürdiges Gefühl:die buddhistische Gebetskette ins Christliche aufgenommen zu sehen – wie wenn ein alter Tempel zur Kirche wird. Weiterlesen