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Gebet – Kunst – Geschichte

Das Weihegebet der Diözese Rottenburg

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Das Weihegebet der Diözese Rottenburg

In einem früheren Beitrag Weihegebet an Maria – Josef Weiger habe ich ausführlich von diesem wunderschönen Gebet berichtet. Es ist eines meiner liebsten Mariengebete, da in seiner Schönheit und sprachlichen Kraft unübertroffen. Hier nun in der Originalhandschrift des Verfassers Josef Weiger (- wir sind ja gerade so schön in Übung beim Lesen der deutschen Kurrantschrift….).

Handschrift  Josef Weiger

Handschrift
Josef Weiger

(Der Mittelteil fehlt leider handschriftlich: heilige Volk Gottes, besonders unsere Jugend, unsere Kinder, die Kranken, die Sterbenden, die Versuchten, alle, die in Gefahr stehen, vom Weg des Heils abzuirren und ewig verloren zu gehen. Erflehe ihnen die Gnade, daß sie sehend werden und voll des Heiligen Geistes. Gib nicht zu, daß Christi Licht in den Getauften Finsternis werde und wir am Ende unseres Lebens dastehen, wie Bäume, die keine Frucht getragen.

A  Rufe auf uns den Segen Deines göttlichen Sohnes herab. Laß unsere Hingabe an Dein heiliges unbeflecktes Herz in dieser Stunde der Weihe nicht ohne Antwort bleiben. Vereinige Deine so mächtige Fürsprache mit unseren schwachen Gebeten um einen gerechten, ehrenvollen Frieden.
Kämpfe Du für die Freiheit unserer heiligen Kirche auf der ganzen Erde.)

Handschrift Weihegebet Rückseite Josef Weiger

Handschrift
Weihegebet Rückseite
Josef Weiger

Pfr. Weiger hat es noch im Pontifikat von Pius XII. auf eine Karte geschrieben, die Karte lag in einem Buch über die Heilige Thersia von Lisieux.

Gnadenbild Mooshausen von 1480 1972 aus der Kirche geraubt, bis heute verschollen

Gnadenbild Mooshausen
von 1480
1972 aus der Kirche geraubt, bis heute verschollen

Von 1917 an war Weiger der Pfarrer des kleinen Wallfahrtsortes Mooshausen, das in seinem spätbarocken Kirchlein St. Johann Baptist dieses alte Gnadenbild beherbergte.
Eine Urkunde aus dem Jahre 1698 bezeugt, daß die Kirche von Mooshausen Mittelpunkt einer sehr viel älteren Wallfahrt war. Das Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Maria, die ihren vom Kreuz abgenommenen toten Sohn  im Schoß hält, ein Vesperbild aus dem Jahre 1480, wurde 1972 von Kirchenräubern gestohlen und ist verschollen.

Ein Hinweis auf das Alter der Wallfahrt ist auch, daß das Patrozinium immer noch am 26. April, dem Fest „Mutter vom Guten Rat“ gefeiert wird.

Siehe auch Gebet eines Priesters mit weiteren Details über Pfr. Josef Weiger (1883 – 1966)

Gekürzte Version  Weihegebet

Gekürzte Version
Weihegebet

Marienbaustein für die Katholische Stattpfarrkirche Sindelfingen, 50er Jahre

 

 

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