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Gebet – Kunst – Geschichte

Die Belgier werden kranke Kinder töten

| 3 Kommentare

Die Belgier werden kranke Kinder töten

Mutter unter dem Kreuz Detail Kopie

Madonna EichenholzO Maria hilf!

Siehe: Sprich uns von den Kindern

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3 Kommentare

  1. Ja, aber auch wenn das nun erlaubt ist, kann jeder Einzelne, Mutter, Vater, Ärzte, Schwestern noch dagegen reden und dagegen handeln. Die Versuchung ist größer, weil das Handeln leichter wird, doch das Gewissen des Einzelnen bleibt hoffentlich noch stark.

    Ich verstehe das nicht. Es wird doch vermutlich so sein, dass von den Menschen, die dafür gestimmt haben, ein relativ kleiner Anteil ein solches leidendes Kind in der Familie hatte und ein großer Anteil solch ein Schicksal nur aus der Entfernung, vom Erzählen, oder von Medienberichten kennt. Ob die betroffenen Eltern alle dafür waren?
    Ich habe den Verdacht, dass nicht Betroffene den betroffenen Familien gut wollen. Ich möchte nicht denken, dass das aus einer „dann schneller Schluss, damit das Leben weiter geht“-Mentalität kommt.

    Ich bete oft, dass ich niemals zur Betroffenen werde und Gott meine Kinder heil und gut erhält. Ob ich stark genug wäre so ein Kreuz zu tragen? Vielleicht würde ich auch nur da sitzen und mir wünschen meinem Kind Leid zu ersparen. So muss man sich das doch vorstellen, oder?
    Es kann doch nicht sein, dass es darum geht solche Kinder als (menschenverachtend ausgedrückt:) Spaßbremsen zu entsorgen. Nein, ich kann nicht glauben, dass man in Belgien so denkt.

    Gott läßt kein Kind allein. Das ist der Trost.

    • Liebe Huppicke,
      ich fühle es mehr im Moment, als ich es denke: diese Entscheidung kündigt eine Zeitenwende an. Von jetzt an ist alles möglich in demokratischen Staaten. Das „Dürfen“ bereitet immer das „nicht mehr anders können“, das „müssen“ vor….
      In Trauer
      A.

  2. Einem moralisierenden Ästhetling, der anonym schreibt, geht es hier
    http://frech-fromm-frau.blogspot.de/2014/02/leid-beenden.html?showComment=1392419005364#c1178661067908444048
    um „saubere Überschriften“….
    Was zum Vorgang selbst zu sagen ist, hat Ester hier in die richtigen Worte gefasst:
    http://beiboot-petri.blogspot.de/2014/02/laienstatement-zur-neuesten-stufe-auf.html

    Dem Anonymling sei gesagt: wenn Du nicht fühlen oder denken kannst, welch ein Menetekel mit diesem Tabubruch (Kindereuthanasie) am Europäischen Himmel aufgetaucht ist, dann pflege weiter Dein bürgerlich – katholisches Mittagsschläfchen und laß Dich nicht aus der Ruhe oder gar zum Weinen bringen. Was wollt Ihr Salonkatholiken / -christen noch alles tolerieren und in erleuchteten Zirkeln „diskutieren“?
    Ich jedenfalls benenne mit zu schwachen Worten, was ich nach den Verbrechen der Nazizeit und neben den leichtfertigen Massenabtreibungen unserer Tage für den schlimmsten Rückfall in die Barbarei betrachte, den Europa gesehen hat!

    Hier gibt es nichts zu diskutieren: Kindermord ist angesagt und das Halali allen Leidenden geblasen, die den Leidvermeidern „auf den Wecker gehen“. Wen wollen wir zur „Leidvermeidung“ als nächstes „zum gesetzlich erlaubten Abschuß“ frei geben? Und wessen Leid soll da vermieden werden?
    Wollen wir dann demnächst über das holde Einschläfern der ihrer Würde (so nennt man das doch) beraubten Dementen „parlieren“? Nur zu, Anonymling, steh‘ zu Deinen Sprach – „ästhetischen“ Überlegungen!
    Lies aber vorher mindestens „Kinder und Tod“ von Elisabeth Kübler-Ross, sonst bist Du für mich kein Gesprächsgegenüber, das ich ernst nehme! Welchen Sterbenden oder Schwerkranken hast Du schon gepflegt? Welchem Leidenden beigestanden? Findest Du Krankenhäuser auch so unerträglich und unappetitlich? Findest Du auch, daß der Bau eines Kinderhospizes in Deiner Nachbarschaft Deine Immobilie entwerten könnte! In welchem Altersheim machst Du Deinen ehrenamtlichen Dienst?
    Nein, wirklich, für „politisch korrekte“ Zurechtweisungen fehlt mir in diesem Kontext jegliches Verständnis.

    BTW. Ich weiß wovon ich rede: auch ich habe in den Siebzigern für „moderne“ Abtreibungsgesetze votiert, weil ich glaubte, damit Frauenelend und -not gelindert / abgewehrt zu sehen. Nun ist daraus eine Tötungsmaschinerie, eine unreflektierte Routine geworden, und kein „verantwortlich Beteiligter“ hat noch Bedenken oder Skrupel. Ich glaube nicht mehr an „verantwortete Einzelentscheidungen“. Was „erlaubt“ ist, wird routiniert getan. Daher votiere ich heute nur noch im Sinne bedingungslosen Lebensschutzes. Denn: Du gibst ihnen gutwillig den kleinen Finger und sie reißen Dir den Arm aus…

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