Rosenkranz + Pilgerzeichen

Gebet – Kunst – Geschichte

Es gibt eine Hand, die Knoten entschlingt

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Es gibt eine Hand, die Knoten entschlingt

Nossa Senhora Desatadora dos Nos

Dieses Bild der Mutter Knotenlöserin habe ich seit vielen Jahren in meinem Gesangbuch und immer neu nimmt es mich „ins Gebet“. Es gibt das Böse in der Welt: verschließe Deine Augen nicht! Auch mich kann es erfassen, kann mich beuteln und schütteln, mich zu etwas machen, das ich nicht sein will; Kann flüstern und raunen, mich denken lassen, was mir fremd; Kann begeistern und verführen, entbrennen lassen für das Falsche…knüpft unauflöslich scheinende Bande und feste Knoten, fesselt. Und ich lese:

WeihegebetOder weiß auswendig „Maria vom Knoten“ und atme auf: nein, ich bin nicht allein im Unterscheiden, im Kampf, im Siegen oder Unterliegen: es gibt eine Hand, die Knoten entschlingt.

„Maria vom Knoten, Du wurdest nie hingerissen in den Teufelskreis des Bösen. Du hast niemals Verwirrung gestiftet. Du stiftest nur Entwirrung und Frieden, wo Menschen zu Deinem Bild aufschauen, wo Menschen sich Dir anvertrauen, wo Menschen an Gott glauben – wie Du.

Du begnadete und gläubige Frau, Du von allen Knoten Erlöste und Knoten Lösende zugleich, Wir danken Gott, daß Du da bist als Licht in unserem Dunkel – als Zeichen unserer Hoffnung, als Quelle unserer Zuversicht, hilf Heilige Frau.“

Unter Deinem „Schutz und Schirm“ kann ich einstimmen und singen:

Und wenn die Welt voll Teufel wär

Und wollten uns verschlingen,

So fürchten wir uns nicht so sehr,

Es soll uns doch gelingen.

Der Fürst dieser Welt,

Wie saur er sich stellt,

Tut er uns doch nicht,

Das macht, er ist gericht‘,

Ein Wörtlein kann ihn fällen.

J.S. Bach, 5th part of Ein feste Burg ist unser Gott, BWV 80.

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