Rosenkranz + Pilgerzeichen

Gebet – Kunst – Geschichte

Heilige Theresia vom Kinde Jesu bitte für uns

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Heilige Theresia vom Kinde Jesu, bitte für uns!

Hl.Theresia vom Kinde Jesu
aus meinem Herrgottswinkel
© A.Wolf

„Wie die Sonne zugleich die Zeder bescheint und jede kleine Blume, als wäre nur sie auf der Erde, so befasst sich unser Herr mit jedem einzelnen Menschen, als ob er seinesgleichen nicht hätte.“

„Die Liebe unseres Herrn offenbart sich ebensogut der einfachsten Seele, die in nichts seiner Gnade widersteht, wie der erhabensten; da es das Eigentümliche der Liebe ist, sich zu erniedrigen.“ (Selbstbiographie)

Ein Rosenkranz für Theresita

Sta. Theresita
Medaillen

An wen wende ich mich am liebsten, wenn es um mich her laut, schrill, hochmütig zugeht? An sie, die Kleine Blume, die Heilige, die Rosen regnen läßt, die immer hört und für jeden Sünder bittet. Da habe ich ein Rosenkränzchen, das an sie erinnert und geschmückt ist mit ihrem Abbild.

„Man muß seine Neigungen, seine persönlichen Meinungen völlig vergessen und die Seelen auf dem Weg führen, den Jesus ihnen vorgezeichnet hat, ohne zu versuchen, sie auf dem eigenen Wege voranführen zu wollen.“ (Selbstbiographie)

„Ich begriff, daß ohne die Liebe alle Werke ein Nichts sind, selbst die großartigsten wie die Auferweckung von Toten und die Bekehrung von Völkern.“ (Selbstbiographie)

Sta. Thersita
Pilgermedaillen und Kreuz aus Rosen

„Ich fühlte, daß es besser war, mit Gott zu reden als über ihn, denn in die geistlichen Gespräche mischt sich so viel Eigenliebe.“ (Selbstbiographie)

„Ich will meinen Himmel damit verbringen, Gutes auf Erden zu tun.“ (Letzte Worte)

„Wie unglücklich wäre ich im Himmel, wenn ich denen, die ich auf Erden liebe, nicht kleine Freuden bereiten dürfte!“ (Letzte Worte)

Das Rosenkränzchen hat Aveperlen aus durchsichtigem Glas und rosenrote Paternosterperlen. Das Abschlußkreuz ist aus aufblühenden Rosenknospen geformt. Ein kleines Medaillon mit dem Bild der Heiligen enthält geweihte Rosenknospen von einem alten Rosenstock in Lisieux, wie sie früher an die Pilger verteilt wurden. Meinen allerersten Rosenkranz brachte mir die Großmutter aus Lisieux mit (da war ich gerade 4 Jahre alt) er hatte ein kleines Reliquienkreuz zum Öffnen und begleitete mich lange  bevor ich das Beten des Rosenkranzes lernte.

Andachtsbild
St. Theresia

„Die Liebe wiegt ein langes Leben auf“ steht auf diesem alten Andachtsbildchen. Es ist ein ganz schlichtes einfaches Bild und doch läßt es mich nicht los: …“die Liebe wiegt auf“ – nicht nur ein langes Leben, sondern auch Leistungen, Erfolg, große Taten, all die Dinge, nach denen wir Menschen streben.

„Fürchten Sie sich nicht, ihm zu sagen, daß Sie ihn lieben, selbst ohne es zu fühlen. Dies ist das Mittel, um Jesus zu zwingen, Ihnen zu helfen.“ (Briefe)

„Welche Freude, zu denken, daß Gott gerecht ist, das heißt, daß er unserer Schwäche Rechnung trägt, daß er um die Gebrechlichkeit unserer Natur genau weiß. Wovor sollte ich mich also fürchten?“ (Selbstbiographie)

Rosenkranz
Hl. Theresia vom Kinde Jesu

Sie ist die Heilige der Kleinen, der Unsichtbaren, der Leidenden und Armen. Zur Kirchenlehrerin erhoben, nicht weil sie eine große Theologin oder Mystikerin gewesen ist, sondern weil sie erzählt hat, wie man sich der Barmherzigkeit und Liebe Gottes in kindlichem Vertrauen in die Arme werfen soll.

Edith Stein schreibt über sie:
„Mein Eindruck war der, dass hier ein Menschenleben einzig
und allein von der Gottesliebe bis ins Letzte durchgeformt ist. Etwas Größeres kenne ich
nicht, und davon möchte ich soviel wie möglich in mein Leben hinein nehmen und in das
aller, die mir nahe stehen.“
und Walter Nigg:
„Man steht vor dem Bild eines Menschen, der eindrücklich beweist, dass, wie unfruchtbar
und öde auch immer eine Zeitepoche sein mag, der in ihr lebende Mensch stets zum Ewigen durchbrechen kann. In jeder Geschichtsperiode besteht die Möglichkeit, der Aufforderung des Angelus Silesius nachzukommen: Mensch werde wesentlich! Nie ist ein Christ durch den Leerlauf seiner Zeit entschuldigt, denn auch im oberflächlichsten Jahrhundert kann er im Göttlichen verwurzelt sein.

Heilige Theresia vom Kinde Jesu, bitte für uns!

Am Sonntag, dem 19. Oktober 1997, erklärte Papst Johannes Paul II. die hl. Therese von Lisieux – wie bereits am 27. August beim 12. Weltjugendtag in Paris angekündigt –zur Lehrerin der universalen Kirche. Ein Titel, mit dem das kirchliche Lehramt, wie der Papst bei dieser Gelegenheit erklärte, „alle Gläubigen, und in besonderer Weise jene, die in der Kirche den fundamentalen Dienst der Predigt ausüben oder die schwierige Aufgabe der theologischen Forschung und Unterweisung erfüllen, darauf aufmerksam machen will, dass die einer bestimmten Person bekannte und von ihr verkündete Lehre ein Bezugspunkt sein kann, nicht nur, weil sie mit der offenbarten Wahrheit übereinstimmt, sondern auch, weil sie ein neues Licht über die Glaubenswahrheiten, ein tieferes Verständnis des Geheimnisses Christi bringt.“
Der Papst stellte auch heraus, dass „Therese vom Kinde Jesus und vom Heiligen Antlitz die jüngste unter den [33] Kirchenlehrern ist.“ Und die dritte Frau. Zuvor hatte Paul VI. 1970 diesen Titel bereits der hl. Therese von Avila (geb. in Avila am 28. März 1515; gestorben in Alba de Tormes am 4. Oktober 1582) und der hl. Katherina von Siena verliehen (geboren in Siena am 25. März 1347; gestorben in Rom am 29. April 1380).
In den 27 Jahren seines Pontifikats hat Johannes Paul II. nur Therese von Lisieux (geboren in Alençon am 2. Januar 1873, gestorben zu Lisieux am 30. September 1897 im Alter von nur 24 Jahren) zur Kirchenlehrerin erklärt. ( Der kleine Weg)
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Ein Kommentar

  1. Würde gerne so einen rosenkranz kaufen bitte um Antwort

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