Rosenkranz + Pilgerzeichen

Gebet – Kunst – Geschichte

Meerstern ich Dich grüße nach Grönemeyer

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Meerstern ich Dich grüße nach Grönemeyer

Gerade habe ich ein Konzert mit Herbert Grönemeyer in 3sat gehört und vielleicht, weil es der 1. Mai ist, fiel mir der Text von „Land unter“ auf und ich dachte mir „Potzblitz, das ist ein Marienlied“… Hört es an und seht Maria von Nazareth als „Du“…

Der Wind steht schief

Die Luft aus Eis

Die Möwen kreischen stur

Elemente duellieren sich

Du hältst mich auf Kurs

Hab keine Angst vor’m Untergehn

Gischt schlägt ins Gesicht

Kämpf mich durch zum Horizont

Denn dort treff ich dich

Geleite mich heim

Rauhe Endlosigkeit

Bist zu lange fort

Mach die Feuer an

Damit ich dich finden kann

Steig zu mir an Bord

Übernimm die Wacht

Bring mich durch die Nacht

Rette mich durch den Sturm

Faß mich ganz fest an

Daß ich mich halten kann

Bring mich zu Ende

Laß mich nicht mehr los

Der Himmel heult

Die See geht hoch

Wellen wehren dich

Stürzen mich von Tal zu Tal

Die Gewalten gegen mich

Bist so ozeanweit entfernt

Regen peitscht von vorn

Und ist’s auch sinnlos

soll’s nicht sein

Ich geb dich nie verlorn

Geleite mich heim

Rauhe Endlosigkeit

Bist zu lange fort

Mach die Feuer an

Damit ich dich finden kann

steig zu mir an bord

Übernimm die Wacht

Bring mich durch die Nacht

Rette mich im Sturm

Faß mich ganz fest an

Daß ich mich halten kann

Bring mich zu Ende

Laß mich nicht mehr los

Geleite mich heim

Rauhe Endlosigkeit

Bist zu lange fort

Mach die Feuer an

Damit ich dich finden kann

steig zu mir an bord

Übernimm die Wacht

Bring mich durch die Nacht

Rette mich im Sturm

Faß mich ganz fest an

Daß ich mich halten kann

Bring mich zum Ende

Laß mich nicht mehr los

Bring mich zu Ende

Laß mich nicht wieder los – (aus „CHAOS“ von 1993)

stained_glassHeilige Maria bitte für uns
Heilige Mutter Gottes bitte für uns
Heilige Jungfrau der Jugfrauen bitte für uns
Mutter Christi bitte für uns
Mutter der Kirche bitte für uns
Mutter der göttlichen Gnade bitte für uns
Du reine Mutter bitte für uns
Du keusche Mutter bitte für uns
Du unversehrte Mutter bitte für uns
Du unbefleckte Mutter bitte für uns
Du liebenswürdige Mutter bitte für uns
Du wunderbare Mutter bitte für uns
Du Mutter des guten Rates bitte für uns
Du Mutter des Schöpfers bitte für uns
Du Mutter des Erlösers bitte für uns
Du Mutter der Barmherzigkeit bitte für uns
Du weise Jungfrau bitte für uns
Du ehrwürde Jungfrau bitte für uns
Du mächtige Jungfrau bitte für uns
Du gütige Jungfrau bitte für uns
Du getreue Jungfrau bitte für uns
Du Spiegel der göttlichen Heiligkeit bitte für uns
Du Sitz der Weisheit bitte für uns
Du Ursache unserer Freude bitte für uns
Du Tempel des Heiligen Geistes bitte für uns
Du Tabernakel der ewigen Herrlichkeit bitte für uns
Du Wohnung, ganz Gott geweiht bitte für uns
Du geheimnisvolle Rose bitte für uns
Du Turm Davids bitte für uns
Du elfenbeinerner Turm bitte für uns
Du goldenes Haus bitte für uns
Du Arche des Bundes bitte für uns
Du Pforte des Himmels bitte für uns
Du Morgenstern bitte für uns
Du Heil der Kranken bitte für uns
Du Zuflucht der Sünder bitte für uns
Du Trösterin der Betrübten bitte für uns
Du Hilfe der Christen bitte für uns

(aus der Lauretanischen Litanei)

„Gerufen oder nicht gerufen, GOTT ist gegenwärtig!“

 

 

 

 

 

 

Wo ist der Bruder, der unter dem Joch der Sklavenarbeit steht?

„Die Arbeit gibt uns die Würde!“, so der Papst: „Wer arbeitet, besitzt eine besondere Würde, eine Würde als Person: der Mann und die Frau, die arbeiten, sind würdig. Diejenigen dagegen, die nicht arbeiten, besitzen diese Würde nicht. Doch es gibt so viele, die arbeiten wollen und dies nicht können. Das ist eine Last für unser Gewissen, denn: wenn eine Gesellschaft derart geordnet ist, dass nicht alle die Möglichkeit zur Arbeit haben, mit der Würde der Arbeit ‚gesalbt’ zu sein, dann ist mit dieser Gesellschaft etwas nicht in Ordnung: sie ist nicht gerecht! Es geht dies gegen Gott selbst, dessen Wille es war, dass unsere Würde mit der Arbeit anhebe!“.Weder die Macht noch das Geld noch die Kultur gäben die Würde: „Nein!… Die Würde gibt uns die Arbeit!“. Viele sozialen, politischen und wirtschaftlichen Systeme träfen heute eine Entscheidung, welche die Ausbeutung der Person bedeute: „Nicht das Rechte zahlen, keine Arbeit geben, weil man nur auf die Bilanzen des Unternehmens schaut, weil man nur darauf achtet, wie viel Profit gemacht werden kann. Das geht gegen Gott!“{…}

„Leben mit 38 Euro im Monat“: „Das war der Lohn der Menschen, die gestorben sind… Und so was heißt ‚Sklavenarbeit’“. Heute gebe es in der Welt diese Form der Sklaverei, „die mit dem Schönsten getrieben wird, was Gott dem Menschen gegeben hat: die Fähigkeit, etwas zu schaffen, zu arbeiten, daraus eine Würde zu machen. Wie viele Brüder und Schwestern in der Welt befinden sich in dieser Situation, verschuldet durch diese wirtschaftlichen, sozialen, politischen Haltungen!“. {…}
„Heute können wir nicht mehr sagen, was der heilige Paulus sagte“, so Franziskus zum Schluss: „‚Wer nicht arbeiten will, soll nicht essen’, sondern wir müssen sagen: ‚Wer nicht arbeitet, hat die Würde verloren!’, weil er keine Möglichkeit zu arbeiten findet“. Mehr noch: „Die Gesellschaft hat diese Person ihrer Würde beraubt!“. Es sei gut, die Stimme Gottes zu vernehmen, als er sich an Kain gewandt und ihm gesagt habe: „Kain, wo ist dein Bruder?“. Heute „hören wir dagegen diese Stimme: ‚Wo ist dein Bruder, der keine Arbeit hat? Wo ist dein Bruder, der unter dem Joch der Sklavenarbeit steht?’ Beten wir für alle Brüder und Schwestern, die sich in dieser Lage befinden. Amen!“.
Quelle: kath.net
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2 Kommentare

  1. „Bring mich zum Ende.“
    Ja. So kann man es wirklich hören. Sehr bewegend das Lied so anzuhören.

    • Ja, nicht wahr? Ich hatte das Lied schon oft gehört und dann „klickte“ es gestern… Schöne Bilder, die er da malt: viel zu groß für eine „normale“ Frau. Grönemeyer ist Protestant: da kann man mal sehen, wie Maria „im seelischen Untergrund“ schlummert.

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