Rosenkranz + Pilgerzeichen

Gebet – Kunst – Geschichte

Mutter von der Immerwährenden Hilfe

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Mutter von der Immerwährenden Hilfe

Unsere liebe Frau von der immerwaehrenden Hilfe Andachtsbild 19. JH.

Unsere liebe Frau
von der immerwaehrenden Hilfe
Andachtsbild 19. JH.

Das Gnadenbild „Unsere liebe Frau von der Immerwährenden Hilfe“ gehört zu meinen liebsten Darstellungen der Gottesmutter. 1970 habe ich von meiner Großmutter eine auf Holz gezogene Abbildung geerbt. Seitdem begleitet mich das Bild durch mein Leben, wurde Mittelpunkt in jedem Raum, den ich je bewohnt habe und man wird mir die Liebe zu diesem speziellen Bild nachsehen.

Zur Deutung überlasse ich das Wort dem Orden der Redemptoristen, dem die Ikone aus dem 14. Jahrhundert für die Kirche S. Alfonso in Rom durch Pius IX. geschenkt wurde.

Betrachtung Immerwährende Hilfe
Einem sehr alten Gebetszettel entnehme ich das Gebet, das ich schon in meiner Kindheit kannte und das in Vergessenheit geriet:
Immerwaehrende_Hilfe_1
Gebet in der Not zu Maria Hilf

Jungfrau, Mutter Gottes mein,
Laß mich ganz dein eigen sein!
Dein im Leben und im Tod,
Dein in Unglück, Angst und Not,
Dein in Kreuz und bitt’rem Leid,
Dein für Zeit und Ewigkeit.
Jungfrau, Mutter Gottes mein,
Laß mich ganz dein eigen sein!

Amen.

Gebet 1Gebet 2Die „Christliche Lebensregel“ auf dem vergilbten Zettelchen gefällt mir besonders gut:
1. Kein Morgen ohne herzliches Gebet.
2. Keine Arbeit ohne gute Meinung. (Anm.: „Gute Meinung“ heißt, jede Arbeit wird Gott
gewidmet, geweiht, „aufgeopfert“.)
3. Keine Freude ohne Dank zu Gott.
4. Keine Leiden ohne gottergebene Geduld.
5. Keine Gesellschaft (Geselligkeit) ohne Erinnerung an den Allgegenwärtigen.
6. Kein begangener Fehler ohne Reue.
7. Kein beobachteter Fehler ohne schonende (milde) Beurteilung.
8. Keine erlittene Kränkung ohne verzeihende Nachsicht.
malachit detail9. Kein gutes Werk ohne Demut.
10. Kein Hilfsbedürftiger ohne Gabe.
11. Kein Leidender ohne Trost.
12. Kein Abend ohne Selbstprüfung und Gebet.

Wunderschön!

Herrgottswinkel

Herrgottswinkel

Vom „Herrgottswinkele“ schauen sie mir nach, Jesus und Maria in meinem Alltag!
Ja, und wie ich da gerade so schaue auf den heimischen „Andachtswinkel“ und auf den „immer – dabei – Rosenkranz“ fällt mir auf, daß am Rosenkranz dieselben Bilder hängen … also quasi „Herrgottswinkel to go“…

2 Kommentare

  1. Eine „Stammleserin“ schreibt per Email:

    „Jetzt noch zu Ihrem Blog:
    Als ich am Donnerstag das alte Gebet (zur „Jungfrau Mutter Gottes mein…“) las, haben mich regelrecht die Tränen überschwemmt!!!
    Ich hab das früher immer gebetet, ist aber in Vergessenheit geraten. Zwar bin ich später ab und zu wieder darauf gestoßen, aber ohne emotionale Verbindung! Und jetzt hat es mich „eiskalt erwischt“.
    Mir kommt, dass die Bitten und Anrufungen in diesem „meinen“ Gebet damals vor allem einer, (m)einer „nicht vorhandenen“ Mutter galten. Dass da, unbewusst, eine Sehnsucht war, die nicht gestillt wurde!
    „Tränen waschen den Schmerz weg“, sagten Sie einmal. Ich fühle mich jedenfalls wie reingewaschen! Das Gebet werde ich wieder verinnerlichen und nun ganz anders sprechen!
    Die „Christliche Lebensregel“ finde ich auch wunderschön!!!“

    Vielen Dank für diesen Kommentar!
    Ihre
    ankerperlenfrau

  2. Zum Herrgottswinkel zu Ihrer Seite gefunden,
    und somit einwenig hinein gelesen. Unlängst
    einpaar Fussschritte von mir steht dieses
    wunderheilige Andachtsbild, was mir bisher
    nicht bekannt war, dass es von Papst Pius
    gestiftet wurde. Ein wunderbarer Heiliger in
    meinen Augen viel zu selten erwähnt, wobei
    ich nie nach christlichen Glauben suchte, sie
    fanden mich wohin ich auch ging, manch einer
    ist reiner im Ansehen als ich und dennoch kann
    ich in der Tat bestätigen das es wundersame
    Heilige aus der katholischen Kirche gab.
    Möglich dass es nur darauf ankommt was in
    Seele existiert. Jedenfalls ist dieses Andachtsbild
    die Quelle des Guten der Hilfe in der Not, da neben
    steht Thadäus in seiner ganzen Gestalt.
    Von hier aus sende ich Ihnen die herzlichsten Grüße,
    möge Jesu und Marya immer mit Ihnen sein.
    Gern bete ich auch jetzt dieses Gebet, was auf
    diesem Weg zu mir kam. Warum auch immer,
    er wollte es so.
    Christina
    Danke♡

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