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Nichts als „guter, alter Judenhass“ – zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

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Nichts als „guter, alter Judenhass“ – zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Am 27. Januar erinnert sich die zivilisierte Welt an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz Birkenau. In New York hat sich am 22. Januar 2015 Folgendes zugetragen:
(ich übernehme den Blogartikel von „Tapfer im Nirgendwo“)

„Am 22. Januar 2015 wurde im New Yorker Stadtrat über eine Resolution gesprochen, die in Gedenken an den 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau verabschiedet werden sollte. Aktivisten, die auf dem Balkon der Kammer saßen, unterbrachen jedoch die Sitzung mit lautem Gebrüll und entrollten eine Flagge Palästinas. David Greenfield (Democrat) hielt daraufhin eine Rede, die jeder hören muss:

“Ich zittere am ganzen Leib. Ich bin wütend. Ich sage aber auch frei heraus: Ich bin froh darüber, was wir hier heute zu sehen bekommen haben.

Seit Wochen hören wir immer wieder die selben Beteuerungen: “Nein, wir hassen Juden nicht. Wir mögen nur den Staat Israel nicht. Wir haben kein Problem mit Juden. Wir wollen nur nicht, dass ihr nach Israel geht!” Wir wissen aber, dass das nicht der eigentliche Kern der Aussage ist. Heute wurde es bewiesen!

Während wir über eine Resolution gesprochen haben, die sich mit den Morden an 1,1 Millionen Menschen in Auschwitz-Birkenau beschäftigt, ich möchte betonen, neunzig Prozent davon waren jüdisch, aber die anderen zehn Prozent waren politische Dissidenten, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, dies waren die Menschen, die alle gemeinsam in Auschwitz-Birkenau ermordet wurden, während wir darüber gesprochen haben, besaßen diese Leute die Frechheit, die Chuzpe, die Verwegenheit, die Flagge Palästinas zu entfalten und uns anzubrüllen, während wir über Auschwitz sprachen!

In Anbetracht dieser Störung können wir endlich damit aufhören, so zu tun, als ginge es hier nur um Israel, während in Wirklichkeit jedes Land, das heute im Nahen Osten existiert, nicht demokratisch ist, Menschen mit anderen Glauben verfolgt, Homosexuelle verfolgt, Menschen verfolgt, die widersprechen, Menschen verfolgt, die twittern, Frauen verfolgt, die Auto fahren, mit Ausnahme eines einzigen Landes: Israel!

Was wir heute hier gesehen haben, war nackter, blinder Judenhass! Das ist es, was wir gesehen haben! Die Leute, die hier gebrüllt haben, sind nur aus einem Grund so sauer! Wollen Sie den Grund hören? Wollen Sie wissen, warum die da oben die Flagge entrollt haben? Ich sage es Ihnen! Weil Hitler seinen Job nicht zu Ende gemacht hat. Er hat nur eine Hälfte meiner Familie vernichtet! Nur durch die Gnade Gottes ist die andere Hälfte der Familie, ich, der Enkel, heute unter den Lebenden. Deshalb sind die Leute dort oben sauer!

Schande über sie! Schande über sie, weil sie Juden hassen! Schande über sie, weil sie Menschen hassen. Schande über sie, weil sie keinen Respekt haben vor dem kulturell vielfältigsten Rat, der in den Vereinigten Staaten von Amerika frei und demokratisch gewählt wurde.

Darum gehen wir nach Israel. Wir machen deutlich, dass wir uns nicht mehr einschüchtern lassen von der Furcht und dem Hass, der eher den Tod von Juden feiert, als um den Tod Unschuldiger zu trauern!

Ich bin beschämt darüber, was hier heute geschehen ist. Aber ich bin auch froh, dass wir endlich zu Gesicht bekommen haben, worum es hier eigentlich geht: guter alter Judenhass!”

Auch ich bin froh, dass dieser Protest im New Yorker Stadtrat stattfand, denn nur so sind wir nun im Besitz dieser brillanten Rede. Die Rede entstand spontan, aus dem Gefühl heraus und sagt daher alles, was gesagt werden muss und vielleicht sogar noch ein bißchen mehr.“ (Zitatende)

Wenn die Sitzung eines Stadtparlamentes gestört wird, mag einem das als unbedeutender Vorfall vorkommen. Der Rat von New York jedoch ist das Entscheidungsorgan von 8,4 Millionen Einwohnern, davon 1,54 Millionen Menschen jüdischer Herkunft (lt. Wikipedia 2015).
Auch im Staat Israel leben ca. 8,1 Millionen Menschen, davon 75% jüdischer Herkunft oder jüdischen Glaubens, also ca. 6 Millionen jüdische Einwohner. Sicher lebt in New York die größte jüdische Community außerhalb Israels. Wird also im Stadtparlament des „Big Apple“ zu diesem Anlaß gestört und agitiert, dann handelt es sich NICHT um eine irgendwie geartete Solidaritätsbekundung mit Palästinensern, sondern es ist tatsächlich der feindliche Akt, den David Greenfield erkennt.

Der schockierende Ausspruch des Abgeordneten Greenfield: „Die Leute, die hier gebrüllt haben, sind nur aus einem Grund so sauer! Wollen Sie den Grund hören? Wollen Sie wissen, warum die da oben die Flagge entrollt haben? Ich sage es Ihnen! Weil Hitler seinen Job nicht zu Ende gemacht hat. Er hat nur eine Hälfte meiner Familie vernichtet! Nur durch die Gnade Gottes ist die andere Hälfte der Familie, ich, der Enkel, heute unter den Lebenden. Deshalb sind die Leute dort oben sauer!“ erinnert mich an die Erzählung einer alten Freundin.
In den 60er Jahren (noch vor dem 6 – Tage – Krieg) bereiste sie Israel. Mit einem palästinensischen Chauffeur besuchte das Ehepaar die Sehenswürdigkeiten der Stadt und der näheren Umgebung von Jerusalem. Ihr Fahrer war ausnehmend freundlich und lud die deutschen Besucher sogar in seine Familie ein. Dort beim Tee saß die Freundin mit ihrem Mann, fasziniert von arabischer Gastfreundschaft und dann fielen die ungeheuerlichen Sätze: „wir lieben die Deutschen, weil sie mit den Juden aufgeräumt haben, wir verehren Hitler, nur schade, daß er nicht zuende bringen konnte, was er angefangen hat…“ .
Noch bei der Erzählung nach 20 Jahren merkte ich der alten Dame die Erregung, die Empörung an.
Die Gewalt gegen Andersdenkende, die totalitäre Gesinnung, auch der staatlich organisierte „Ausstoßungs- und Entfernungszwang“ in islamisch verfassten Staaten, ja der mancherorts ausgetobte unbedingte Vernichtungswille gegenüber Menschen anderen Glaubens, anderer Wertvorstellungen…seit Jahren vor unseren Augen „zelebriert“, toleriert  und inzwischen in unsere Innenstädte eingedrungen…eine Mentalität, die Auschwitz als geschichtliches Highlight feiert…
Habe ich es schon gesagt, muß man es überhaupt noch sagen?
Nein, „der Islam“ gehört nicht zu Deutschland. Falsche Grundannahmen, Axiome, wie sie der Islam setzt, bewirken falsches Denken und davon abgeleitetes falsches Handeln.
Allein der Inkonsequenz in Glaubensdingen und der Säkularisierung vieler Mitbürger moslemischer Herkunft ist es zu verdanken, daß wir überhaupt in friedlicher Nachbarschaft leben können. Ja, auch persönlicher Rechtschaffenheit und Liebesfähigkeit, die den Mut hat, die Prämissen der eigenen Religion abzulehnen. Zu keinem Land der Welt gehört ein menschenfeindlicher „Islam“ so wenig, wie zu Deutschland nach Adolf Hitler.
Ich hoffe sehr, daß sich unser durch bitterste geschichtliche Erfahrungen ausgebildetes Immunsystem wieder erholt und wir in Zukunft nicht mehr die Augen verschließen vor dem mehr als Offensichtlichen.

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