Rosenkranz + Pilgerzeichen

Gebet – Kunst – Geschichte

Papa emeritus gibt letzte Lektüreempfehlungen

| 2 Kommentare

Papa emeritus gibt letzte Lektüreempfehlungen

Aus der Ansprache zum Abschied vom Kardinalscollegium habe ich hier: die-kirche-erwacht-in-den-seelen ja bereits über die Lektüre, die uns der Papst (durch die Blume) ans Herz legte, geschrieben:

  • Lumen Gentium (Vaticanum II)
  • Romano Guardini:
    • Sorge um den Menschen, 2 Bände (1962–66)
    • Liturgie und liturgische Bildung (1966)
  • und natürlich John Henry Newman

Heute kam dann noch P. Lombardis Hinweis auf:

  • Hans Urs von Balthasar: Herrlichkeit, Eine theologische Ästhetik, Bd. 1 – 3

Der erste Tag als emeritierter Papst
Benedikt XVI. hat seinen ersten Tag als emeritierter Papst um 7 Uhr morgens mit einer eine Messe begonnen. Das teilte Vatikansprecher Federico Lombardi am Freitag bei einer Pressekonferenz mit. Er habe auch einige Bücher mit nach Castel Gandolfo gebracht. Es seien Bücher zu Theologie, Spiritualität und Geschichte, so Lombardi. Eines der Bücher sei auf jeden Fall „Die theologische Ästhetik“ von Hans Urs von Balthasar. Des Weiteren habe Benedikt am Donnerstagabend im Fernsehen Sendungen über seinen Rücktritt angeschaut und wolle in Zukunft abends wieder Klavier spielen, sagte Lombardi. (rv/kna)

Ja, da haben wir jetzt aber wirklich zu tun!

 

Print Friendly, PDF & Email

2 Kommentare

  1. Dazu der Kommentar eines Freundes: „Das ist genau diese „verlorene Generation“ (Newman nur dem Geiste nach) – vor dem Konzil als zu progressiv und als liberal angegriffen, nach dem Konzil als zu wenig progressiv und als konservativ verachtet. Das sind Quellen, aus denen sich das kirchliche Leben wirklich erneuern könnte. Aber wer interessiert sich schon für eine Erneuerung des geistlichen Lebens, wenn man auch über Strukturen debattieren kann? Aber wir dürfen uns nicht entmutigen lassen: Gott wirkt durch einzelne. Die Vermassung heute ist dem Glauben wesensfremd. Man merktt das auch bei den drei Theologen oben – es waren trotz aller Freundschaften, teils sogar vita communis, alle in gewisser Weise Außenseiter, Einzelgänger, Menschen, die erstmal allein da standen.“

    Vordenker, „Visionäre“, die wirklichen „Propheten“ erkennt man wahrscheinlich an ihrer Außenseiterposition. Besonders heute erkennt man das Profil des „Schwätzers“ an der Menge der Gefolgsleute, die seine „Mäßigkeiten“ nachplappern…

  2. Mir fällt gerade auf, dass ich zwei der Namen sehr gut kenne: Guardini und Newman. Wenn mir in Gebetssammlungen Gebete besonders auffallen, dann sind sie garantiert von diesen beiden.
    Ich werde versuchen mehr von ihnen zu lesen. Dieser Empfehlung zu folgen. 🙂

Schreibe einen Kommentar zu Huppicke Antworten abbrechen

Pflichtfelder sind mit * markiert.