Rosenkranz + Pilgerzeichen

Gebet – Kunst – Geschichte

Rosenkranzmonat Oktober – da ist er wieder

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Der Oktober ist für diesen kleinen Blog ROSENKRANZ + PILGERZEICHEN wetterunabhängig immer golden. Es gibt mehr Zugriffe und Leser interessieren sich wirklich für die spezifischen Rosenkranzbeiträge. Große Freude, auch „alte Artikel“ finden neue Leser.

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In diesem Jahr verstehe ich besonders gut, warum die Bischofssynode in Rom immer um diese Zeit stattfindet: unsere, unter Mitwirkung des Heiligen Geistes, gewählten Oberen brauchen unser Gebet.
Und dieses Jahr brauchen Sie es nötiger denn je, meint man. Die Synode tagt zum Thema Ehe und Familie und im Vorlauf wurde mit „harten Bandagen“ gekämpft und gestritten, gemutmaßt und geargwöhnt, polemisiert und manipuliert…jetzt ist es genug, finde ich!
Jetzt ist es an der Zeit, die Rosenkränze (oder Dein Lieblingsgebet) auszupacken und „alle guten Geister“ nach Rom auszurichten. Nicht um den Himmel zu bestürmen, daß DEIN oder MEIN Wille geschehe, nein, nein. GOTTES WILLE GESCHEHE und er leite seine Kirche seiner Wege.
Wenn ich jetzt bete mit einem Wunsch, dann heißt er allein:

Herz_Jesu_14Brich die verhärteten Herzen auf, o Herr
brich Stolz und eitlen Eigenwillen
und laß Liebe und Weisheit in den Herzen frei.
Laß Schmerz, Verbitterung und Feindschaft schmelzen
und hilf Deinen Dienern aus Angst und Mutlosigkeit.
Verschließe alle Ohren dem Widersacher, Herr,
und erlaube keinem unlauteren Geist
den Rat der Weisen zu stören!

Mein Herr und mein Gott ich vertraue auf Dich.

Amen

All jenen, die meinen, sich jetzt noch einmischen zu müssen, mitmischen und beeinflussen zu wollen, die denken, mit Druck und Drang sei man im Gleichklang mit Gottes Willen, die vertraue ich mit meinem Gebet „Unserer lieben Frau vom Knotenlösen“ an – jetzt zeigt sich, wer glaubt oder wer die Kirche wie eine globale Institution behandelt, in der „Parteien“politik und – macht entscheidet.
„Maria Knotenlöserin“, die schöne Andacht aus Augsburg gehört zum Typos der „Mutter vom Guten Rat“ wie Josef Weiger schon erkannte und in seinem Gebet in Erinnerung rief:

Auf ein altes Bild der Mutter vom Guten Rat
Maria darstellend, wie sie an einer Schnur dicke Knoten auflöst

maria1bMaria vom Knoten,
wer hätt‘ es gedacht,
zum erstenmal heut‘
wardst du mir gebracht.

Maria vom Knoten,
wer hörte nicht drauf –
der Knoten sind viel,
sie gehen nicht auf!

Maria vom Knoten,
wie tröstlich das klingt:
es gibt eine Hand,
die Knoten entschlingt.

Maria vom Knoten,
den Knäuel hier, schau‘!
ich bring ihn nicht auf –
hilf, heilige Frau!

Maria vom Knoten,
der Knäuel bin ich –
ins letzte verwirrt,
o erbarme dich!

Das Andachtsbild wurde zum Dank für die Errettung einer Ehe vor 300 Jahren gestiftet und von Papst Franziskus in aller Welt bekannt gemacht: what a coincidence…

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