Rosenkranz + Pilgerzeichen

Gebet – Kunst – Geschichte

29. Oktober 2015
nach ankerperlenfrau
3 Kommentare

Wen beten wir an?

Und unsere Heiligen, Märtyrer und Bekenner, Bekannte und Unbekannte?
Ich schließe mich ihrem Lobpreis an, mehr nicht. „Wunderkraft kommt nicht aus Dir, ist ein Ding von Gottes Gnad, der uns all erschaffen hat.“ , sagt Josef Weiger über den Heiligen Antonius. Ich lehne mich an sie an und bestaune ihre Geschichte mit Gott dem Allmächtigen, der uns die Freiheit zu jeder Sünde und Verfehlung läßt und gleichzeitig in unendlichem Erbarmen unsere Rettung will. Es ist gut zu wissen, daß es fehlbare Menschen waren und sind, die zu Gottes Willen bedingungslos JA sagen und ihm dienen konnten. Sie sind die Zeugen für die Untrennbarkeit von Himmel und Erde. All unser Beten, unser Denken und Sprechen von Gott sollte diese Einheit widerspiegeln. Allzu oft klingt in unserem Beten und Bitten eine gedachte Kluft zwischen „hüben und drüben“ an, die es so gar nicht gibt: Gott sei Dank!

Papst Paul VI. schreibt im Credo des Volkes Gottes (Sollemni hac Liturgia):

Weiterlesen

5. November 2014
nach nomos
1 Kommentar

Allerheiligen im Steffl

Es war so gut, sich in der Gegenwart der Heiligen zu beruhigen, dicht an dicht als Gemeinde Mut im Gebet zu schöpfen und sich in der Größe und dem Ernst der Liturgie zu erholen, das Wunder der Eucharistie zu empfangen und zu teilen, vielstimmig und doch einig den Glauben zu bekennen.

Selten war ich so dankbar über die Vielen, die sich jeden Tag auf der Welt für Christus sammeln, die unermüdlichen Beter, die Märtyrer und Opfer. Danke, guter Gott. Weiterlesen

18. April 2014
nach ankerperlenfrau
Keine Kommentare

Das erlösende Leid Christi

Diese Worte über die Liebe, über die Werke der Liebe in Verbindung mit dem menschlichen Leiden lassen uns noch einmal am Grunde aller menschlichen Leiden das erlösende Leiden Christi entdecken. Christus sagt: »… das habt ihr mir getan«. Er selber ist es, der in einem jeden die Liebe erfährt; er selber ist es, der die Hilfe empfängt, wenn diese ausnahmslos jedem Leidenden gewährt wird. Er selber ist in diesem Leidenden gegenwärtig; denn sein heilbringendes Leiden wurde ein für allemal jedem menschlichen Leiden geöffnet. Und alle, die leiden, sind ein für allemal dazu berufen, »Anteil an den Leiden Christi zu haben«.(98) So wie alle dazu berufen wurden, durch ihr eigenes Leiden »zu ergänzen, was an den Leiden Christi noch fehlt« Weiterlesen

26. März 2014
nach ankerperlenfrau
1 Kommentar

Der Kreuzweg nach Johannes Paul II.

Der Kreuzweg nach Johannes Paul II. Neben dem traditionellen Kreuzweg franziskanischen Ursprungs gibt es noch den Kreuzweg in 14 Stationen nach der Heiligen Schrift. Wie wir wissen, war die Spiritualität des Seligen Johannes Paul II. stark vom Rosenkranzgebet, also der … Weiterlesen

24. März 2014
nach ankerperlenfrau
2 Kommentare

Den Kreuzweg beten nach Art des Rosenkranzes

Ich will Ihnen hier eine einfache Weise der Kreuzwegandacht nach Art der „Leben-Jesu-Betrachtung“ im Rosenkranz zeigen. Ganz gleich, ob sie in Ihrer Kirche oder an Bildstöcken unter freiem Himmel in Anschauung der Bilder den Kreuzweg beten oder die stationes der Via Dolorosa vor ihrem geistigen Auge betrachten, Sie können es in der geübten Form des Rosenkranzbetens tun: Vater unser – Ave Maria mit Betrachtungssatz – Ehre sei dem Vater.

Weiterlesen

21. März 2014
nach ankerperlenfrau
7 Kommentare

Wie beleidigt ist Gott?

Zur Beschreibung der Beziehung des Menschen zu Gott taugen Worte wie „beleidigen“ nicht mehr. Sprache und Denken sind untrennbar verbunden. Da Worte semantischen Veränderungen unterworfen sind, muß um die Worte gerungen werden, die auch heute die Größe unseres Gottes und unsere Haltung zu ihm zutreffend und angemessen beschreiben. „Gott beleidigen“ ist ein „verbranntes“ Wort und seiner nicht mehr würdig. Es nährt ein falsches Gottes- und Menschenbild, das nichts mit SEINER Wahrheit zu tun hat, aber viel über uns aussagt. Weiterlesen

16. März 2014
nach ankerperlenfrau
2 Kommentare

Qui in monte Tabor transfiguratus est coram discipulis.

Je mehr ich auf Christus schaue, je mehr ich ihm in meinem Leben Raum gebe, umso mehr geschieht ganz still und zunächst unbemerkt etwas, was über kurz oder lang meine ganze Person erfaßt: Ich werde innerlich „umgestaltet”. Ich werde nach und nach der Mensch, der so ist, wie Jesus es will:
„Im Anschauen deines Bildes, da werden wir verwandelt in dein Bild.” –
Im Rosenkranzgebet trete ich in einen geistigen Raum ein, in dem ich Christus begegnen und auf ihn schauen kann. Ich lasse mich auf einen Prozeß der Umgestaltung ein. Ich will, daß mein Leben mehr und mehr „Christus – konform” wird! Weiterlesen

20. Februar 2014
nach ankerperlenfrau
Keine Kommentare

Der Papst prangert erneut die geschwätzige Bosheit an

Damit erinnert Jesus uns daran, dass auch Worte töten können! Wenn man von einem Menschen sagt, er habe eine giftige Zunge, was meint man damit? Dass seine Worte töten! Deshalb genügt es nicht, dem Nächsten nicht nach dem Leben zu trachten; wir dürfen auch nicht das Gift des Zorns über ihn schütten und ihn mit übler Nachrede treffen. Nichts Übles sagen. Weiterlesen

16. Dezember 2013
nach ankerperlenfrau
1 Kommentar

Das Warten im Advent

„Das ist der große Advent: die Ankunft des Herrn auf den Wolken des Himmels. Seine erste Ankunft im Fleische ist ein Unterpfand für die kommende, endgültige.
Die wachsamen Knechte, die stehen und den Herrn erwarten, die Lenden gegürtet und brennende Lampen in ihren Händen – die Stadt, die sich für den Empfang des Königs rüstet – die klugen Jungfrauen, die ihre Lampen für die Ankunft des Herrn bereiten: all das sind Bilder der Kirche für uns im Advent.“ Weiterlesen

11. November 2013
nach ankerperlenfrau
Keine Kommentare

Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist

Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist (eine Predigt von Abt Columban Luser OSB, Stift Göttweig) Liebe Schwestern und Brüder im Herrn! Bei dieser Feier soll uns der Blick auf das 4. Geheimnis des lichtreichen Rosenkranzes leiten: „Jesus, der … Weiterlesen

1. August 2013
nach ankerperlenfrau
7 Kommentare

Der Seelsorger darf nicht zum Hindernis werden

Der Seelsorger darf nicht zum Hindernis zwischen Gott und der Seele werden Wenn das Jahr von seiner Höhe niedersteigt, wenn sich die Tage unmerklich kürzen und das Licht wieder abzunehman beginnt, feiert die Leibchristigemeinschaft der katholischen Kirche ihren Johannestag. Sie … Weiterlesen