Rosenkranz + Pilgerzeichen

Gebet – Kunst – Geschichte

31. Januar 2013
von ankerperlenfrau
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Schluckbildchen – Mittel zum Heil

Schluckbildchen – Mittel zum Heil Auf Nachfrage einer gewogenen Leserin hier eine kleine Aufklärung über ein Hilfs- und Heilmittel, das unsere frommen (oft bäuerlichen) Vorfahren gerne nutzten – das Schluckbildchen. „An vielen Wallfahrtsorten konnten früher Schluckbildchen oder Esszettel – wenn … Weiterlesen

Filigranrosenkranz um 1820

28. Oktober 2012 von ankerperlenfrau | Keine Kommentare

Filigranrosenkranz „Maria Cellensis“  um 1820 mit grünen facettierten Glasperlen

59 cm, 5 Gesätze, Silberfiligranarbeit unpunziert, 4 Anhänger

Abschlußkreuz: 11 cm

Silber filigran mit Emailleeinlage auf beiden Seiten, der kleine Anhänger am Kreuz ist ungewöhnlicherweise eine Filigranperle; die Emailleeinlagen sind unbeschädigt;

Credokreuz: 4 x 4 cm

Paternosterperlen: 1,5 cm / 6 Stck. passend

filigrane Zwischenperlen als Abstandshalter

der Rosemkranz ist neu gefädelt und hat vier Anhänger: „Kreuznagel“ in Filigranfassung: 5,5 x 2,3 cm; kleines Ulrichskreuz filigran 2 x 2 cm; kleiner Heiligenanhänger mit Emailleeinlage beidseits 4,5 x 2,7 cm, Silberblechabschlag in Silberfassung „Maria Cellensis“ und „Ludwig König“

Die facettierten Glasperlen (Gablonz?) in flaschengrün sind sehr gut erhalten, tragen vielfach Abnutzungsspuren der Fädelung, was dafür spricht, daß dieser Rosenkranz wirklich gebraucht wurde und nicht nur zur Zierde diente.

Ein prächtiger Silberfiligranrosenkranz des späten 18. oder frühen 19. Jahrhunderts. Solche Rosenkränze wurden an Wallfahrtsorten gekauft und einem Gnadenbild gespendet oder sie wurden zum Kirchgang, zum Festtagsstaat getragen. Ob es sich um die ursprüngliche Gestalt handelt, läßt sich nicht sagen: evtl. hat er durch die Jahrhunderte „Revisionen“ erlebt…

Junge Frauen in unbekannter Tracht
evtl. Bregenzerwald?

 

 

Schatzkammer Altötting

 

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