Rosenkranz + Pilgerzeichen

Gebet – Kunst – Geschichte

5. Juli 2015
nach ankerperlenfrau
Keine Kommentare

Maria Laetitia – Marias Freuden

Maria Laetitia, die Freuden Marias, ist ein Gedenktag im Franziskanerorden. Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, daß in den franziskanischen Orden (Franziskaner, Kapuziner, Klarissen) ein Rosenkranz mit sieben Gesätzen zum Habit gehört. Das Marienlexikon* schreibt dazu: „Das Fest der sieben Freuden … Weiterlesen

27. Juni 2014
nach ankerperlenfrau
4 Kommentare

Herz Jesu meine Freude

Im Licht der heiligen Schrift meint der Ausdruck „Herz Jesu“ das ganze Geheimnis Jesu Christi selbst, die Gesamtheit seines Wesens, seine Person in ihrem tieferen und wesentlichen Kern:
Sohn Gottes,
ungeschaffene Weisheit,
unendliche Liebe,
Ursprung der Erlösung und
Heiligung der ganzen Menschheit.
Das „Herz Jesu“ ist Christus, das fleischgewordene Wort und der Erlöser, vertrauter Beschützer, voll des Geistes, mit endloser gottmenschlicher Liebe zum Vater und zu den Menschen, seinen Brüdern und Schwestern Weiterlesen

21. Juni 2014
nach ankerperlenfrau
Keine Kommentare

Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat

Bei dem Gesätzchen im Rosenkranz, „Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat“ wird nicht nur eine Heilstatsache genannt, sondern gleichzeitig eine Anfrage formuliert: läßt Du reifen, was ich Dir gab? Bringst Du die Früchte hervor, die ich von Dir ersehne? Liebst Du mich?
Weiterlesen

24. Mai 2014
nach ankerperlenfrau
6 Kommentare

Der Rosenkranz als Vademecum

Der Gegenstand Rosenkranz, der zum Vademecum geworden ist, geht mit uns durch Höhen und Tiefen, war mit uns in unzähligen Messfeiern, auf Pilgerreise und Wanderschaft jeder Art. Wir saßen mit ihm an Kranken- und Sterbebetten und er hat all unsere Gebetsmeinungen gehört, war treuer Begleiter in allem Schweren.

Vielleicht haben wir ihn geschmückt mit Medaillen von Maria und den Heiligen, mit Erinnerungsmedaillen zu besonderen Ereignissen. Die Rosenkränze der Welt sind so individuell und einzigartig wie ihre Besitzer: wenn ich meine alten Rosenkränze anschaue, dann wünschte ich, sie könnten mir von „ihren“ Menschen erzählen. Wir haben unsere Privatkapelle in der Hand, unsere wichtigsten Gebete, Gott Vater, Sohn und Heiligen Geist, das Leben Jesu und seiner Mutter, unsere Heiligen, auf deren Fürsprache wir vertrauen. Last not least, unsere eigene Biographie, unseren eigenen Lebensweg im Glauben. Das ist kein „Amulett“, kein Glücksbringer, kein abergläubischer „Zauber“. Das ist ein „Code“, eine Sprache.
Der Rosenkranz ist unser Erkennungszeichen, daß wir diese Sprache beherrschen – oder sie wenigstens erlernen. Weiterlesen

26. März 2014
nach ankerperlenfrau
1 Kommentar

Der Kreuzweg nach Johannes Paul II.

Der Kreuzweg nach Johannes Paul II. Neben dem traditionellen Kreuzweg franziskanischen Ursprungs gibt es noch den Kreuzweg in 14 Stationen nach der Heiligen Schrift. Wie wir wissen, war die Spiritualität des Seligen Johannes Paul II. stark vom Rosenkranzgebet, also der … Weiterlesen

24. März 2014
nach ankerperlenfrau
2 Kommentare

Den Kreuzweg beten nach Art des Rosenkranzes

Ich will Ihnen hier eine einfache Weise der Kreuzwegandacht nach Art der „Leben-Jesu-Betrachtung“ im Rosenkranz zeigen. Ganz gleich, ob sie in Ihrer Kirche oder an Bildstöcken unter freiem Himmel in Anschauung der Bilder den Kreuzweg beten oder die stationes der Via Dolorosa vor ihrem geistigen Auge betrachten, Sie können es in der geübten Form des Rosenkranzbetens tun: Vater unser – Ave Maria mit Betrachtungssatz – Ehre sei dem Vater.

Weiterlesen

4. März 2014
nach ankerperlenfrau
2 Kommentare

Der Fünf Wunden Rosenkranz – das Original

Die echte Fünf – Wunden – Korone, wie hier dargestellt gehört zu den alten, mit Ablässen versehenen Gebeten an der Perlenschnur und war, wie die Sieben – Schmerzen – Korone, in der Volksfrömmigkeit bis ins 20. Jahrhundert verbreitet. Weiterlesen

1. März 2014
nach ankerperlenfrau
Keine Kommentare

Der Rosenkranz ist die Schule der Betrachtung und der Stille

Auf den ersten Blick mag er wie ein Gebet erscheinen, bei dem Worte aneinandergereiht werden und das daher schwer vereinbar ist mit der Stille, die zu Recht für die Meditation und die Betrachtung empfohlen wird. In Wirklichkeit stört das gleichmäßige Wiederholen des »Ave Maria« die innere Stille nicht, sondern erfordert sie vielmehr und nährt sie. Ähnlich wie bei den Psalmen im Stundengebet kommt die Stille durch die Worte und Sätze hindurch zum Vorschein – nicht als eine Leere, sondern als eine Anwesenheit des letzten Sinnes aller Dinge, der die Worte übersteigt und gemeinsam mit ihnen zum Herzen spricht. So müssen wir beim wiederholten Beten des »Ave Maria« darauf achtgeben, dass unsere Stimmen die Stimme Gottes nicht »überlagern«, denn er spricht immer durch die Stille, wie »ein sanftes, leises Säuseln« 1 Kön 19,12. Weiterlesen

19. Februar 2014
nach ankerperlenfrau
1 Kommentar

Das betende Herz der Kirche

Im letzten will der Rosenkranz Jesusgebet sein, Leben-Jesu-Meditation. Es geht darum, dankbar zu bedenken, was ER durch seine Menschwerdung, durch seine Passion und durch seine Auferstehung für uns gewirkt hat. Wir stellen im Rosenkranz sozusagen Jesus-Bilder vor uns auf und betrachten sie in der Gesinnung der Frau, von der es im Evangelium heißt: „Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach“
(Lk 2, 19).
Romano Guardini hat es so ausgedrückt: „Der Rosenkranz bedeutet das Verweilen in der Lebenssphäre Marias, deren Inhalt Christus ist.“

Weiterlesen

17. Januar 2014
nach ankerperlenfrau
Keine Kommentare

Ferdinand Reisner SJ – eine Predigt von 1782 zum Rosenkranzfest

Diesen schönen Fund will ich den Lesern dieser Seite nicht vorenthalten: eine Predigt zum Rosenkranz aus bewegter Zeit. Ferdinand Reisner SJ (1721 – 1789) schrieb sie für die Predigtsammlung „Fünffache Lob und Sittenpredigten auf die Festtage Mariä, und auch des heiligen Rosenkranzes“ als Benefiziat in Pasenbach, wo er nach der Aufhebung des Jesuitenordens lebte. Eine spannende und streckenweise amüsante Lektüre mit einer Apologie zum Rosenkranzgebet durch einen gelehrten Pfarrherrn und Doktor der Theologie im Zeitalter der Aufklärung. Weiterlesen

15. Januar 2014
nach ankerperlenfrau
3 Kommentare

Die einfachen Dinge

Der Rosenkranz gehört zu den Dingen, die einfach sind. In ihm nimmt der christliche Glaube die Gestalt einer schlichten Gebetsform an, und in Ihm begegnet man einer tiefen Volksfrömmigkeit.

Es sind besonders die einfachen Menschen, die sich mit diesem Gebet identifizieren, und es liegt an Maria, daß diese Identifikation so intensiv ist. Der Rosenkranz und seine marianische Gravur sind Optionen des Volkes Gottes, der entscheidenden Größe der Kirche. Er wird speziell dann praktiziert, wenn Not ins Leben einzieht – wenn jemand gestorben ist, wenn man sich Sorgen machen muß, wenn eine Krankheit akut wird und schwerwiegende Schritte notwendig werden, wenn eine Beziehung kriselt oder scheitert, wenn jemand aus der Familie leidet, überhaupt wenn das Leben schwer geht.

Da es kein Leben gibt, das nicht irgendwann und irgendwo schwer geht, ist dieser Ausdruck von Volksreligiosität ein echtes Angebot des Glaubens an alle.

Denn wie so vieles, was einfach und schlicht ist, steckt auch in diesem Gebet eine eigene und besondere Größe. Die Einfachheit der Gebetsweise öffnet eine Tür in die ganze Welt des Glaubens. Man kann eintreten in seine lichtdurchfluteten Höhen und in seine existentiellen Tiefen. In diese Welt führen natürlich auch noch andere Türen als der Rosenkranz. Aber hier bedarf es keiner besonderen Feierformen wie in der Liturgie, keiner speziellen Wissensformen wie in den Glaubensformeln der dogmatischen Tradition und keiner vielfachen Abwägung wie in den gläubig motivierten Lebensformen.

Auf den Rosenkranz kann man sich an allen Orten einstellen, seine Aussagen lassen sich für jede Vorbildung im Glauben verstehen und seine mitfühlende Solidarität kann alle Handlungsvollzüge beleben.

Es sind drei Größen, an denen sich die Einfachheit des Rosenkranzes besonders zeigt:

Er erleichtert die innere Konzentration auf das, worauf es ankommt,
er beschränkt sich auf Entscheidendes im Leben Jesu, und
er verwendet nur wenige, dafür aber die wichtigsten Gebete.“

Hans-Joachim Sander: Eine Berührung in der Not und im Segen des Gebetes Weiterlesen

16. Dezember 2013
nach ankerperlenfrau
1 Kommentar

Das Warten im Advent

„Das ist der große Advent: die Ankunft des Herrn auf den Wolken des Himmels. Seine erste Ankunft im Fleische ist ein Unterpfand für die kommende, endgültige.
Die wachsamen Knechte, die stehen und den Herrn erwarten, die Lenden gegürtet und brennende Lampen in ihren Händen – die Stadt, die sich für den Empfang des Königs rüstet – die klugen Jungfrauen, die ihre Lampen für die Ankunft des Herrn bereiten: all das sind Bilder der Kirche für uns im Advent.“ Weiterlesen