Rosenkranz + Pilgerzeichen

Gebet – Kunst – Geschichte

15. Juni 2015
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Schlampertoni

Santa Prassede in Rom, die wunderschöne Kirche, gleich um’s Eck von Santa Maria Maggiore ist ein Kleinod, das viele Überraschungen bereit hält.
Uralte Mosaiken, kunstvolle Fresken, Reliquien – der Kreuzweg, Apostel und Heilige und jede Menge imposante Engel. Mitten in all der unbezahlbaren, altehrwürdigen Kunst steht er dann, „der Schlampertoni“, wie er im Süden liebevoll genannt wird, der heilige Antonius von Padua. Weiterlesen

27. Juni 2014
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Herz Jesu meine Freude

Im Licht der heiligen Schrift meint der Ausdruck „Herz Jesu“ das ganze Geheimnis Jesu Christi selbst, die Gesamtheit seines Wesens, seine Person in ihrem tieferen und wesentlichen Kern:
Sohn Gottes,
ungeschaffene Weisheit,
unendliche Liebe,
Ursprung der Erlösung und
Heiligung der ganzen Menschheit.
Das „Herz Jesu“ ist Christus, das fleischgewordene Wort und der Erlöser, vertrauter Beschützer, voll des Geistes, mit endloser gottmenschlicher Liebe zum Vater und zu den Menschen, seinen Brüdern und Schwestern Weiterlesen

4. Juni 2014
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Du verborgene Kraft in den Schwachen

Du verborgene Kraft in den Schwachen „Du verborgene Kraft in den Schwachen“, das hat mich heute in der Heilig – Geist – Litanei, die wir als Pfingstnovene beten, sehr „gepackt“. Und just heute hielt der Heilige Vater bei der Generalaudienz … Weiterlesen

24. Mai 2014
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Der Rosenkranz als Vademecum

Der Gegenstand Rosenkranz, der zum Vademecum geworden ist, geht mit uns durch Höhen und Tiefen, war mit uns in unzähligen Messfeiern, auf Pilgerreise und Wanderschaft jeder Art. Wir saßen mit ihm an Kranken- und Sterbebetten und er hat all unsere Gebetsmeinungen gehört, war treuer Begleiter in allem Schweren.

Vielleicht haben wir ihn geschmückt mit Medaillen von Maria und den Heiligen, mit Erinnerungsmedaillen zu besonderen Ereignissen. Die Rosenkränze der Welt sind so individuell und einzigartig wie ihre Besitzer: wenn ich meine alten Rosenkränze anschaue, dann wünschte ich, sie könnten mir von „ihren“ Menschen erzählen. Wir haben unsere Privatkapelle in der Hand, unsere wichtigsten Gebete, Gott Vater, Sohn und Heiligen Geist, das Leben Jesu und seiner Mutter, unsere Heiligen, auf deren Fürsprache wir vertrauen. Last not least, unsere eigene Biographie, unseren eigenen Lebensweg im Glauben. Das ist kein „Amulett“, kein Glücksbringer, kein abergläubischer „Zauber“. Das ist ein „Code“, eine Sprache.
Der Rosenkranz ist unser Erkennungszeichen, daß wir diese Sprache beherrschen – oder sie wenigstens erlernen. Weiterlesen

10. Mai 2014
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Menschen, nicht Päpste werden heiliggesprochen

Menschen, nicht Päpste werden heiliggesprochen Leider lese ich unangenehm spitzzüngige und intellektuell etwas aufgeblasene Kritik an der Heiligsprechung von Johannes XXIII. und Johannes Paul II. Stellvertretend mag die eher gemäßigte Stimme von Alexander Kissler in CICERO stehen, der titelt: „Päpste … Weiterlesen

8. Mai 2014
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Die Rosen der Heiligen

In der Volksfrömmigkeit ist die Rose allgegenwärtig: am 22. Mai werden die Rita Rosen geweiht, aus Lisieux bringen die Pilger geweihte Theresien Rosenblätter mit („ich lasse vom Himmel Rosen regnen…“) und auch von den wunderbaren Rosenstöcken des Heiligen Franziskus im Garten der Portiunkula gibt es Pilgerandenken. Mit den ersten Rosen im Mai schmücken wir das Bildnis der Gottesmutter und den Verstorbenen geben wir sie als „Himmelsblume“ zum Abschied und als Hoffnungszeichen für ihre Erlösung. Uralte Rosenstöcke bei Kirchen und Kapellen werden gehütet (wie der tausendjährige Rosenstock am Hildesheimer Dom) und ihre Blüten als Andenken bewahrt. An Fronleichnam streuen die Kinder Rosenblüten dem vorüberziehenden Herrn in der Monstranz. Das wichtigste Gebet der Volksfrömmigkeit ist der Rosenkranz. Weiterlesen

26. März 2014
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Der Kreuzweg nach Johannes Paul II.

Der Kreuzweg nach Johannes Paul II. Neben dem traditionellen Kreuzweg franziskanischen Ursprungs gibt es noch den Kreuzweg in 14 Stationen nach der Heiligen Schrift. Wie wir wissen, war die Spiritualität des Seligen Johannes Paul II. stark vom Rosenkranzgebet, also der … Weiterlesen

24. März 2014
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Den Kreuzweg beten nach Art des Rosenkranzes

Ich will Ihnen hier eine einfache Weise der Kreuzwegandacht nach Art der „Leben-Jesu-Betrachtung“ im Rosenkranz zeigen. Ganz gleich, ob sie in Ihrer Kirche oder an Bildstöcken unter freiem Himmel in Anschauung der Bilder den Kreuzweg beten oder die stationes der Via Dolorosa vor ihrem geistigen Auge betrachten, Sie können es in der geübten Form des Rosenkranzbetens tun: Vater unser – Ave Maria mit Betrachtungssatz – Ehre sei dem Vater.

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10. März 2014
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Rosenkranzspende

Rosenkranzspende Glücklicherweise lebe ich an der oberschwäbischen Barockstraße, die genaugenommen „Spätbarockstraße“ heißen sollte. Liebliche Kirchen und Kapellen an jeder Ecke, alte Wallfahrten in einer traditionell wohlhabenden und tief katholischen „Ecke“ Deutschlands. Eine schön gepflegte alte Kulturlandschaft mit einem selbstbewußten Bauernstand, … Weiterlesen

6. März 2014
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Notwendiger Einspruch in Sachen Rosenkranz

Notwendiger Einspruch in Sachen Rosenkranz „Keine Frage: Der beste Rosenkranz ist nach wie vor der herkömmliche, klassische Rosenkranz, wie er dem katholischen Kirchenvolk seit Jahrhunderten bekannt und vertraut ist. Dieses Gebet vertieft uns durch Vater-Unser, Glaubensbekenntnis und das betrachtende “Ave … Weiterlesen

4. März 2014
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Der Fünf Wunden Rosenkranz – das Original

Die echte Fünf – Wunden – Korone, wie hier dargestellt gehört zu den alten, mit Ablässen versehenen Gebeten an der Perlenschnur und war, wie die Sieben – Schmerzen – Korone, in der Volksfrömmigkeit bis ins 20. Jahrhundert verbreitet. Weiterlesen

25. Februar 2014
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Diamonds are a Girl’s Best Friends

Der roten Edelkoralle wurde allgemein unheilabwehrende Schutzkraft zugesprochen. Sie sollte u.a. gegen Kopfschmerzen, Schwermut, Epilepsie und Fieberkrämpfe helfen, Frauen trugen sie zur Erleichterung der Geburt als Gebäramulett. Den Kindern hängte man sie als Kette um den Hals, um das Zahnen zu erleichtern und Fieberkrämpfe zu verhüten. In Form der Neidfeige oder des Hörnchens sollte die Koralle Böses (Neid, böse Blicke, üble Nachrede und dergleichen) abwehren. Bis ins 20. Jahrhundert war die Koralle beliebtes Material für Kinderrosenkränze und im Mittelmeerraum werden Korallenamulette als Glücksbringer bis in unsere Tage getragen. Weiterlesen