Rosenkranz + Pilgerzeichen

Gebet – Kunst – Geschichte

VERLEUMDUNG ist direkter Ausdruck Satans

| 1 Kommentar

Scandalized My Name  by Paul Robeson

I met my brother the other day

And gave him my right hand

As soon as ever my back was turned

He scandalized my name

Now do you call that a brother?

No no

You call that a brother?

No no

You call that a brother

No no

He scandalized my name

 

I met my sister the other day

And gave her my right hand

As soon as ever my back was turned

She too scandalized my name

Now do you call that a sister?

No no

You call that a sister?

No no

You call that a sister?

No no

She scandalized my name

I met my preacher the other day

And gave him my right hand

As soon as ever my back was turned

He too scandalized my name

Now do you call that religion?

No no

You call that religion?

No no

You call that religion?

No no

He scandalized my name.

Papst Franziskus hat heute im Gästehaus St. Martha eine bemerkenswerte Homilie gehalten:
Verleumdung ist direkter Ausdruck des Satans, daran zweifeln wir nicht…
Üble Nachrede und Verleumdung zerstören das Werk Gottes in den Menschen, denn: die Verleumdung ist direkter Ausdruck des Satans.{…}. Papst Franziskus forderte auf, für die vielen Märtyrer zu beten, die auch heute unter falschen Anklagen leiden, deshalb verfolgt oder im Hass auf den Glauben getötet werden. Ausgehend von den Texten des Montags in der dritten Osterwoche erklärte der Papst, dass Stephanus, Protomärtyrer der Kirche, ein Opfer der Verleumdung gewesen sei.
Die Verleumdung „ist schlimmer als eine Sünde: die Verleumdung ist Ausdruck des Satans“. Die Lesung aus der Apostelgeschichte präsentiere Stephanus, wie er aufgrund seines Zeugnisses für das Evangelium vor den Hohen Rat geschleppt werde und dies in Begleitung außerordentlicher Zeichen geschehe. Vor dem Hohen Rat würden „falsche Zeugen“ auftreten.
Da ein „sauberer Kampf“, ein „Kampf zwischen guten Menschen“ nicht gelungen sei, so der Papst, „haben die Feinde des Stephanus die Straße des schmutzigen Kampfes eingeschlagen: die Straße der Verleumdung“.„Alle sind wir Sünder: alle. Wir haben gesündigt. Doch die Verleumdung ist was anderes. Gewiss, sie ist eine Sünde. Doch sie ist was anderes. Die Verleumdung will das Werk Gottes zerstören. Die Verleumdung entsteht aus etwas sehr Schlechtem: sie entsteht aus dem Hass. Und es ist der Satan, der den Hass schafft. Die Verleumdung zerstört das Werk Gottes in den Menschen, in den Seelen. Die Verleumdung nutzt die Lüge, um voranzukommen. Und wir haben da ja keinen Zweifel, nicht? Wo Verleumdung ist, da ist der Satan, gerade er“.

Franziskus stellte dann das Verhalten der Ankläger dem des Angeklagten gegenüber. Stephanus zahle die Lüge nicht mit Lüge zurück, „er will diesen Weg nicht einschlagen, um sich zu retten. Er blickt auf den Herrn und gehorcht dem Gesetz“. So verbleibe er im Frieden und in der Wahrheit Christi. Genau dies geschehe in der Geschichte der Kirche: „Vom ersten Märtyrer an bis heute gibt es zahlreiche Beispiele für Menschen, die das Evangelium mit höchstem Mut bezeugt haben“.

Die Zeit der Märtyrer sei jedoch nicht zu Ende: „Auch heute können wir sagen, dass die Kirche mehr Märtyrer zu verzeichnen hat als in den ersten Jahrhunderten. Die Kirche hat viele Männer und Frauen, die verleumdet werden, die verfolgt werden, die im Hass auf Jesus getötet werden, im Hass auf den Glauben: der eine wird umgebracht, weil er den Katechismus lehrt, der andere, weil er ein Kreuz trägt. Heute werden sie in vielen Ländern verleumdet, verfolgt. Es sind unsere Brüder und Schwestern, die heute leiden, in dieser Zeit der Märtyrer“.

Ravensburger
Schutzmantelmadonna

Diese Zeit „so vieler geistlicher Turbulenzen“ läßt den Papst an das Bild einer antiken russischen Ikone  denken: jene der Gottesmutter, die mit ihrem Mantel das Volk Gottes bedeckt. „Beten wir zur Madonna“, so der Papst abschließend, „dass sie in uns behüte, in den Zeiten geistlicher Turbulenzen ist der sicherste Platz unter dem Schutzmantel der Gottesmutter. {…} Zu ihr wollen wir mit Glauben sagen: ‚Unter deinem Schutz, Mutter, steht die Kirche. Sorge für die Kirche!“ (zitiert nach kath.net)

Obwohl das durchaus kein schönes Thema ist, so war ich doch heute sehr froh und zufrieden, daß Papst Franziskus so offen und unverblümt über eine „wahre Geißel“ unserer Zeit gesprochen hat. Wo es früher noch selbstverständlich war: „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant!“, da werden heute Verleumdung, Ehrabschneidung, üble Nachrede, Denunziation, Häme und Hohn wie ganz normale Umgangsformen behandelt.

Nur „da draussen“, wo der Relativismus tobt? Nein, nein, liebe Mitkatholiken, mitten unter uns wird mit Worten „gemetzelt und gemeuchelt“!

To be continued….

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Ein Kommentar

  1. Papst Franziskus Worte mit diesem Songtext (?) zu illustrieren gefällt mir sehr. Ich merke, dass mich beides gemeinsam sehr beeindruckt. Der Hinweis unseres heiligen Vaters und der Aufschrei eines Opfers.

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